Moin,
Um von meiner Seite auch mal ein paar Erfahrungen zu dem Thema zu teilen, ich fahre geschäftlich circa 50-60.000 km im Jahr. Ich fahre gerne früh morgens und häufiger auch mal sehr spät abends, wenn man da dann zum Beispiel auch noch im ehemaligen Osten unterwegs ist, kann man wirklich teilweise 10 Minuten am Stück Vollgas fahren Und 1 Stunde am Stück über 220 km/h. Mein erster Geschäftswagen war ein Octavia RS TDI. Der hatte nicht mal einen Öl Kühler, da hatte ich teilweise Öl Temperaturen von 140 °C. Die Karre hatte zu dem Zeitpunkt über 200.000 km. Ich hatte es etwas eilig und naja, was soll ich sagen irgendwie war’s mir dann auch einfach egal und ich hab gesagt Augen zu und durch. Ich hab das Auto dann abgegeben mit 220.000 km auf der Uhr und der wurde dann noch mal für 80.000 km bei uns als Poolfahrzeug gefahren. Hat bis zum Ende gehalten, das einzige was war, dass er zum Ende hin so auf ungefähr 3000 km 1 l Öl gebraucht hat, ähnliche Sachen habe ich aber auch schon von anderen 2,0l TDI aus dem VW Konzern gehört, die nicht so getreten wurden, muss also nicht mal was damit zu tun haben.
Mein F31 330d wurde genauso gefahren und auch bei meinem jetzigen G31 530d LCI achte ich zwar auf warm und kalt fahren. Sobald er aber im Bereich seiner Betriebstemperatur ist, wird er benutzt, für was er gebaut ist, sprich auch. Dieser kriegt regelmäßig lange Vollgasfahrten auf der Autobahn. Hat jetzt gute 140tkm und läuft einwandfrei.
Das mal so als Erfahrung von einem, der wirklich sehr häufig lange Volllast fährt. Wenn diese blöde Sache mit dem Steuergerät schicken nach Finnland nicht wäre würde ich meinen glaube ich auch aufmachen.
Viele Grüße
Kelle