Beiträge von oli_b.

    Hardy geht noch, so lange nicht Fäden raus hängen oder Vibrationen auftreten.
    Zum ölf-euchten Differenzial: da habe ich bei zwei anderen Autos gute Erfahrungen gemacht mit Ölwechsel und Beigabe von LM Oilstop oder Vergleichbarem.
    Ich hatte bei mmF11 schon Tropfen auf dem Boden und Angebote für den Wechsel der Dichtungen eingeholt (Achtung teuer!). Nach Beigabe hatten sich die Dichtungen vollständig regeneriert und ich von 200 tkm bis Fahrzeugdiebstahl kurz vor 300 tkm nicht mal mehr öl-feucht :thumbup: .

    Diese Phänomene hatte ich bei meinem F11 immer dann, wenn die GSE nicht mehr richtig vom Motorsteuergerät angesteuert werden konnte. Dann geht die gesamte Motorsteuerung in so einen "Standardprozess- oder Kennfeld" der einfach nicht mehr so smooth war. Der Fehler bestätigte sich dann auch beim Auslesen (die GSE selber ist nicht diaganosefähig, meist kommen Hinweise wie LIN BUS gestört oder gestörte Glühkerzen). Kam so ziemlich genau immer alle 120 tkm.... Kerzen bis kurz vor 300 tkm blieben aber die ersten.

    So einen BMW Vertragshändler hatte ich früher auch. Der Umsatz & Ertrag reichte leider nicht für ein sicheres Fortbestehen. Hat vor 10 Jahren zu gemacht.
    Der nächste ruft die üblichen Preise auf, die mich dann auch schlucken lassen.
    Zum Glück bin ich gut ausgerüstet. Die letzten 10 Jahre mit dem F11 war ich nicht mehr in der Werkstatt, mit den anderen Autos noch länger nicht..... dafür bezahle ich eben mit "eigener Zeit". Oder eben mit Bier und noch mehr Zeit für "gegenseitige Nachbarschaftshilfe"

    Es ist immer einfach, auf andere, auf politische Großlagen oder auf Ereignisse außerhalb des eigenen Einflussbereichs zu zeigen. Genau darin liegt jedoch das Problem: Wer Klimaschutz nur unter perfekten Rahmenbedingungen für sinnvoll hält, entzieht sich letztlich der eigenen Verantwortung. Der Verweis auf Kriege dient dann weniger der Analyse als vielmehr der Rechtfertigung, selbst nichts oder weniger verändern zu müssen.
    Klimaschutz bedeutet nicht, dass einzelne Maßnahmen die Welt alleine retten – sondern dass jeder Akteur im eigenen Verantwortungsbereich konsequent handelt.

    einfach alle Steuern auf Sprit abschaffen

    Alle Steuern auf Kraftstoff zu streichen ist weder finanzierbar noch realistisch. Spätestens seit den Ölkrisen der 70er/80er weiß man: Knappheit lässt sich nicht wegsubventionieren, sie erzwingt Anpassung. Heute kommt hinzu, dass Deutschland und die EU rechtlich verbindliche Klimaziele haben – sinkender fossiler Verbrauch ist keine Option, sondern Vorgabe. Steuern einfach abzuschaffen würde Abhängigkeiten verfestigen, Emissionen belohnen und massive Haushaltslöcher reißen.

    Und nein, es ist nicht so, dass mich das freut – eine Tankkarte vom Arbeitgeber habe ich auch nicht. Aber generell geht mir dieses ständige Geschrei nach dem Staat und die sinkende Eigenverantwortung auf den Nerv. Ja, bestimmte Schlüsselindustrien brauchen gezielte Unterstützung. Aber pauschale Gießkanne für alle? Das ist weder sinnvoll noch nachhaltig.

    Günstiger Sprit per Staat ist eine Illusion – Politik kann nicht jedes Lebensrisiko abfedern.

    Diese Vollkasko‑Mentalität kostet Schulden und schwächt die Eigenverantwortung.

    Schon in der Ölkrise der 80er mussten die Menschen selbst reagieren: sparen, umdenken, verzichten.

    Heute heißt das: weniger fahren, Alternativen nutzen, Technikwechsel ernsthaft prüfen.

    Eigenverantwortung statt Entlastungs‑Überbietungswettbewerb – das wäre ehrlicher.