Ich kann den Unmut des Threaderstellers schon verstehen – da kauft man einen Gebrauchten bei einer BMW-Niederlassung und extra nicht von privat, und nach ein paar Wochen kommt raus, dass hier doch Schäden vorhanden sind, die ein seriöses und faires Autohaus vorab mitgeteilt hätte.
Würde mir an deiner Stelle auch etwas verarscht vorkommen, gelinde gesagt. Auch das überaus gnädige Angebot der Fahrzeugrücknahme macht es in meinen Augen nicht besser, da man aus meiner Sicht nicht zu dem unseriösen Geschäftsgebaren steht, sondern sich so rauswinden möchte. Ich finde einfach, dass mangelnde Transparenz Konsequenzen nach sich ziehen sollte, damit der Händler in Zukunft 2x überlegt, bevor es so ein Fahrzeug an den nächsten verkauft.
Es macht nämlich schon einen Unterschied, ob ich vorab von den Schäden weiss, und mich dann trotzdem für das Fahrzeug entscheide, oder aber durch Dritte erfahre das hier mehr Mängel vorhanden sind als vom Verkäufer angegeben.
Ich habe vor Jahren mal meinen Gebrauchten E90 LCI in Zahlung geben wollen, als ich beim selben BMW-Händler einen E89 gekauft habe. Hier wurde mit billigsten Stammtischparolen und fiktiven Mängeln versucht den Preis zu drücken, was mich extrem verärgert hat. Meinen E90 hab ich dann schlussendlich privat verkauft zu einem fairen Kurs, und nicht dem unverschämten Händler hinterher geworfen. Will nur sagen, dass hier oft mit zweierlei Maß gemessen wird beim Ein- und Verkauf.
Bo87: Darf man erfahren bei welchem Händler du die geschilderten Erfahrungen gemacht hast?