.... wie ich am Ende meines Initialbeitrags befürchtet / geahnt hatte, kam noch was nach: Beim Wiedereinbau der Türschloßeinheit und des oberen Carriers, der den Türgriff usw. trägt, hatte ich nicht beachtet, dass diese beiden Einheiten nicht nur per Bowdenzug zusammenarbeiten, sondern auch ein kleines Gestänge zwischen beiden die Not-Entriegelungsfunktion sicherstellt (dass die Tür entsperrt wird, wenn man ohne jede Elektrik mit dem Schlüssel das Türschloß dreht).
Also funktionierte bei mir vordergründig alles - wenn ich aber in die Situation gekommen wäre, dass ich die Tür rein mechanisch entriegeln muß (z.B. 12V-Spannungsversorgung (Batterie) des Autos komplett ausgefallen oder Steuergerät nicht kooperativ), dann wäre Ende gewesen, weil Schlüsseldrehung nichts bewirkt hätte und ohne Spannung keine Fernbedienung und auch keine myBMW-App die Tür entsperrt hätte... Dann kann man den Spezialisten mit der Drahtschlinge holen oder eine Scheibe einschlagen. Oder rechtzeitig vorher eine versteckte Bordsteckdose einbauen, über die man das Auto im Fall des Falls von außen mit 12V versorgen kann (sonst kommt man auch an keine (tote) Batterie oder die Fremdstartstützpunkte im Motorraum mehr ran, weil eben keine Tür mehr geöffnet werden kann).
Also die gesamte Nummer nochmals: Türgriff ab, Carrier ausbauen, hierzu auch die Türschloßeinheit ausbauen (sonst bringt man den Türgriff-Carrier platzmäßig nicht raus), heraussen beide Einheiten mit dem fraglichen, beim ersten Mal übersehenen kurzen Not-Entriegelungsgestänge verbinden und dann beide Einheiten zusammen wieder in die Tür reinpfriemeln (wo es extrem eng zuging, weil ich die gesamte Fenster(heber)einheit nicht komplett abgebaut hatte).
Beiträge von BL_Weiden
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Ich verweise im Zusammenhang mit Türgriff gerne auf meinen nachfolgenden Chat:
Säbelzahntiger lässt grüßen - Werkstattecke & Einbau Tipps & Tricks - BMW 5er G30 G31 Forum
Eigentlich(!) ist die Türgriffgeschichte so simpel wie es in der obigen Anleitung skizziert wird. Leider habe ich Trottel es beim Wiedereinbau bzw. beim Anziehen der Schraube (das "Spezialwerkzeug" ist übrigens ein ganz normaler Torx, den ich (schon früher) aus dem Baumarkt hatte. Er muß nur lang genug sein, die Schraube zu erreichen) geschafft, dass diese aus dem Kunststoffformteil herausgedreht wurde und in den Innenraum der Tür fiel...........
Dann ging der Horror los, den ich in oben zitiertem Chat dargestellt habe (incl. einem Nachtrag dort "ganz unten" vom heutigen Tag). -
noobontour: Meine Frage ging dahin, ob ein Freischuss nur die sofortige Rückstufung der Schadensfreiheitsklasse verhindert - nicht jedoch das Aufbringen der Selbstbeteiligung?
Ich habe das in meinem obigen Fall gerechnet: Mein Break-Even-Point, bis zu dem ich einen Schaden besser selber bezahle, liegt bei ca. 3.000 Eur (bei VK mit 1.500 SB plus dem dann fälligen Absturz in der SF-Klasse). Diese 3.000 Eur kann ich demnach mit einem Freischuss bis zur Höhe der SB verkleinern. Diese SB wird aber doch AUCH im Freischuss-Fall fällig, oder ??? Ist der Schaden also kleiner / gleich der SB, zahle ich lieber (ha, ha, ha) alles selber. -
noobontour: "Freischuss" bedeutet dann aber, dass keine sofortige Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse erfolgt? Die Selbstbeteiligung muß ich auch bei einem Freischuss-Versicherungsfall bestreiten, oder? Wäre bei mir im vorliegenden Fall mit (bei mir) 1500 SB höher gewesen als die tatsächliche Rechnung.
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Dashcam: ... falls man Aufzeichnungen rechtlich wirksam verwerten kann.
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noobontour: Hast Du aus dem Stehgreif parat, wieviel mehr Jahresprämie eine Freischuss-VK gegenüber einer VK mit 1.500 SB kostet? Ich teile Deine Sichtweise - aber diese ganzen "Risikobegrenzungen" wie eben Freischuss-VK, Premium Selection Garantie, Service-Inclusive, Repair-Inclusive gehen bei kombiniertem Einsatz brutal ins Geld......
Leisten kann ich mir das schon - aber das "Wollen" hinkt (noch). -
Bartale: Womit kann ich rechnen, wenn ich durch sehr langes Drücken der BC-Taste in das Geheimmenü komme???
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Mein 530d xDrive LCI (2021) hatte einen (Supermarkt)Parkplatzschaden erlitten (mit Fahrerflucht des Verursachers). Definitiv auszutauschen (auf eigene Kosten natürlich !) war der vordere linke Kotflügel plus das Einlackieren (Angleichung Farbtonwahrnehmung) der Fahretür. Mehrere(!) Lackierfachbetriebe waren sich in der Beurteilung einig, dass (1) der Alu-Kotflügel beim Dellendrücker (und nachfolgendem (Fein)Spachteln beim Lackierer) in keinem Fall mehr dauerhaft so wird wie vorher, (2) Einlackieren der Fahrertür sein muß (Farbton Berninagrau, der je nach Lichteinfall gewollt von mausgrau bis bernsteinfarben erscheint - also heikel ist).
Leider bin ich auf die Schnapsidee gekommen, die Anbauteile (an der Fahrertür) selber ab- und wieder anzubauen. Ich schraube seit Jahrzehnten an Autos (nach anderen BMW-Modellen aktuell der sechste 5er in Folge) und Motorrädern, so dass ich hierbei keinerlei Challenge sah. Abbau insbesondere des Türgriffs war überhaupt kein Ding: Stopfen öffnen und Schraube lösen, die den Türgriff beim Ziehen mit der innenliegenden Mechanik verbindet.
Nach erfolgtem Kotflügeltausch samt perfekt gelungener Lackierung ging es an den Wiederanbau von Türgriff, Abschlussleiste an der Tür ganz oben zum Fenster, Außenspiegel und Windbreather an der Kotflügelseite unten. Leider passierte, was nicht passieren darf, dass die Querschraube, die den Türgriff mit der Mechanik verbindet, beim Anziehen heraus- und auf den tiefsten Punkt im Inneren der Tür / hinter Verkleidung und Fensterhebermechanik fiel. Fluchend also die Türverkleidung geöffnet (keine Clips gebrochen - aber zig Kabel und Bowdenzüge abgesteckt und Dämmmaterial beseitigt)) und Fensterträger soweit gelöst, dass man (halbwegs) ins Innere greifen konnte- Fragliche Schraube war durch Tasten nicht zu erreichen....... Also Magnetheber zugezogen und nach unendlichen Versuchen fragliche Schraube herausgefischt. Das Einsetzen an die vorgesehene Stelle im Türöffnermechanismus gelang mit unglaublichen Verrenkungen - aber diese Querschraube wollte partout nicht in den Zugbolzen des Türgriffs. Nach Stunden vergeblicher Versuche setzte sich bei mir die Meinung durch, dass der ganze Mechanikträger aus der Tür raus muß - oder zumindest soweit bewegt, dass man Sichtkontakt zu dieser Querschraube samt ihrem Formteil bekommt. Mechanikträger kriegt man wegen der extrem beengten Platzverhältnisse aber nicht raus, wenn man nicht vorher den zweiten Mechanikträger ausbaut, der den eigentlichen Schließhaken der Tür bewegt. Bei dieser Gelegenheit sind dann natürlich Federn und Verbindungsstäbe zwischen den Mechanikkompoenten rausgefallen......... Nachdem dann der Mechanikträger, der die Querschraube zum Anbinden des Türgriffs beherbergt, endlich in der Tür ein Stück nach unten gezogen werden konnte, zeigte sich gottlob(!), dass das Formteil, das die Querschraube beherbergt, in ganz anderer Position eingebaut werden muß (hatte sich völlig gedreht, als beim allerersten Einbauversuch die Querschraube raus- und runterfiel).
Ich fand ums Verrecken kein Youtube-Video oder Tutorial, das zeigt, wie und wo die rausgefallenen Bauteile (Federn, Verbindungstäbe) einzubauen sind?
Also durch stundenlanges Überlegen und Probieren die Teile wieder reingepoppelt. Problem ständig, dass man (1) nichts sieht und (2) keinen Bewegungsraum für die Hand (geschweige denn Werkzeug) hat. Fies ist auch diese Querschraube, die hinten und vorne(!) je eine Aufnahme für (unterschiedlich große) Torxdreher hat. Wenn man sich nur von dem hinteren, größeren Torxkopf gedanklich leiten lässt, würde man die Querschraube verkehrt herum in das Formteil eindrehen - und hätte dann keine Möglichkeit mehr, die Querschraube von außen durch die Bohrung (Stopfen) in der Tür anzuziehen. Also KANN es so nicht gemeint sein. Die zweite Torx-Drehmöglichkeit (vorne) muß man erst mal bewusst sehen(!) und entsprechend interpretieren........ (solange die Schraube beim ersten Anziehen nicht rausfällt, muß man sich um diese Designlogik nicht kümmern..........) .
Nach Wiedereinbau der beiden Mechanikträger und Anschliessen aller Kabel und Bowdenzüge wurde ich angenehm überrascht, dass alle Tür(schließ/öffnen)funktionen korrekt funzzen. Hoffe, das bleibt so und es kommt nicht noch was nach......
Lessons learned: NEVER EVER werde ich nochmals aus falscher hands-on-Mentalität einen Teil eines solchen Instandsetzungsauftrags SELBER übernehmen. Insbesondere nicht, wenn solche Feinmechanik-/Elektrikgeschichten wie ein Türinnenleben tangiert werden. Ich möchte gar nicht wissen, was es mich gekostet hätte, wenn ich nicht mehr weitergekommen wäre und das völlig zerpflückte Auto irgendwie zu einer Werkstatt gebracht hätte. Am besten noch zu BMW-Vertragshändler-Stundensätzen. -
Mein Fall lag so ähnlich: 530d xDrive Mildhybrid LCI, EZ 07/2021. Im Sept 2024 vom BMW-Vertragshändler mit 70 Tkm gekauft. Premium Selection Garantie. 3 Monate zuhause gestanden, weil ich noch Dienstwagen (MB E 400 d) hatte. Ende Nov 2024 bei einem Startversuch zu meiner Überraschung gerade noch angesprungen (Batterie durch das Stehen scheinbar ziemlich leer). In der Folge mehrere (sonst unauffällige) längere Fahrten. Als ich im Dez 2024 den hinzugekauften Fernlichtassistenten aktivieren wollte, schlug dies beharrlich fehl. Auch ein aufgetauchtes Update der Fahrzeugsoftware schlug beharrlich fehl. Laden der 12V-Batterie mit einem zugekauften CTEK 25Pro nützte nichts. Allerdings das Zurücksetzen des Batterieinstallationsdatum via Bimmerlink auf "Heute" führte dann immerhin dazu, dass sich die aktuellste Fahrzeugsoftware installierte.
Fernlichtassistent weiterhin nicht.
Auto beim BMW-Vertragshändler, der keinen Fehler finden konnte (der auch "harte" Schritte wie Abklemmen der Batterie für 45 min und Laden direkt an den Batteriepolen vornahm) und schließlich behauptete, die 12V-Batterie müsse mit einem Aufwand von ca. 500 Eur erneuert werden (wovon er vielleicht die Hälfte übernehmen würde (bei weniger als 4 Jahre alt und PS-Garantie ...)). Neue Batterie half nicht (und wurde wieder ausgebaut). Schließlich schaltete sich der Remoteservice von BMW München ein und setzte die Software des Autos von dort aus zurück - was DANN den Fernlichtassistenten aktivierte.
Fazit: die durch Standzeit weit entladene Batterie (Motor startete gerade noch...) setzte bei der versuchten Aktivierung des Fernlichtassistenten einen Fehler, der in der Folge alles wie "Batterieproblem" aussehen ließ - tatsächlich aber "nur" von BMW München zurückgesetzt werden musste (der Vertragshändler mit seinem ISTA bewerkstelligte es NICHT). Batterie ist weiterhin / seit nunmehr 9 Monaten ohne irgendein Problem die alte / ursprüngliche im Einsatz. -
Mich würde ein Reinigungsbetrieb in Bayern (lieber Nord als Süd) interessieren.