Alles anzeigenAls ich Wehrpflichtiger war, kostete ein Liter Superplus, damals die gängige Sorte zum Herunterfahren der alten, katlosen Autos, um die 1,35 DM. Kurz vorher wurde die Kfz-Steuer für katlose Autos von 13,20 DM auf 18,80 DM pro 100 cm2 erhöht. Das war Belastung durch den Staat aufs feinste, und wenn Politiker ernsthaft die Umwelt schützen wollten gäbe es keine kriegerischen Auseinandersetzungen. Manch katloses Auto aus den 1980er Jahren fährt vermutlich heute noch irgendwo in der 2./3. Welt herum.
Bereits zu dieser Zeit wurde von einigen ständig über wachsende finanzielle Belastung gejammert. Weniger oder kraftstoffsparender gefahren ist deshalb kaum einer und auf seine Individualmobilität verzichtet hat auch keiner. Ähnlich war es mit dem Rauchen, wenn die 19er Schachtel von 4 DM auf 4,30 DM verteuert wurde, hat man sich vielleicht noch mit Ware zum alten Preis bevorratet.
Damals wie heute gab es einkommens- und oder vermögensstarke Menschen, die sich um solche Preiserhöhungen scheren oder sie in ihr Einkommen einpreisen. Wenn man einen späten G30 statt eines frühen G60 gekauft hat, ist der Kraftstoff für die Haltedauer durch die Kaufpreisersparnis quasi schon bezahlt.
Eine Verhaltensänderung wird erst bei einem Literpreis von 6-7 Euro einsetzen.
Eine Mark Fünfunddreißig?
Jungspund....
Als ich noch zum Bund fuhr, konnte ich (absoluter Nullpunkt in meiner Tankkarriere) für 88 Pfennig "Benzin" einfüllen.... Damals gab es noch "Benzin", "Super" und "Trekkerstoff" ![]()