Beiträge von Kupferzupfer

    Ich sehe das gar nicht mal so negativ, wenn sich der 5er mit dem B48 mal billiger betanken lässt als der X2 mit dem B47. Dieselfahren hat ein (kleines) bisschen etwas von Selbstkasteiung, vor allem beim Drei- oder Vierzylindermotor.


    A7 und A27 waren gestern gefühlt weniger befahren als an anderen Sonntagen, sollten +/- 2-3 Euro pro 100 Kilometer höhere Kraftstoffkosten ernsthaft viele Autofahrer von der (unnötigen) Fahrzeugbenutzung abhalten? Ich kann das kaum glauben, dass ausgerechnet die Kraftstoffkosten so ein wesentlicher Punkt sein sollen angesichts der Kosten, die das Vorhalten eines PKW verursacht.

    Sicherlich wird jeder mit G30/G31 irgendwo auch noch einen 100er zum betanken finden. Die Idee, die Tankfüllung mal mit den Dividenden von Mineralölkonzernen zu bezahlen, ist auch nicht schlecht.

    Wenn im Kaufvertrag neben der Fahrgestellnummer das Erstzulassungsdatum festgehalten ist kannst Du voraussichtlich nichts durchsetzen. Versuchen kann man aber ja erstmal alles.


    Ich habe vor knapp 2 Jahren mal einen 520d gekauft, da wich das tatsächliche Erstzulassungsdatum um 23 Monate von dem im Kaufvertrag fixierten ab. Das ließ sich dann jedoch sehr problemarm rückabwickeln, nachdem ich den Fehler noch vor dem Anmelden bemerkte.

    Eben. Glücklicherweise kann man die Kosten als Verbraucher beeinflussen, etwa durch geschickte Auswahl der Tankzeiten und die Anschaffung energieffizienter Fahrzeuge. Wenn man das Auto mal stehen lässt und und läuft, Fahrrad fährt oder öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, kann man die Verarscher auch auflaufen lassen.

    Klar verdienen die Mineralölkonzerne viel Geld an diesen Unruhen und der Staat kassiert über die Steuern auf Energie fleißig mit. Allerdings werden Kraftstoff- und Stromkosten von vielen Fahrzeughaltern auch überbewertet, da sie meist nur einen geringen Teil der Kosten ausmachen, welche das Vorhalten eines Kraftfahrzeuges versursacht.