Beiträge von Marcus_BMW

    Ich würde mir das Auto jetzt ganz im Detail anschauen, auch von unten, ggf. mal so zur DEKRA / TÜV und die mal schauen lassen. Dann Fazit ziehen.

    Wenn es wirklich nur diese "Kleinigkeiten" sind und Du sonst meinst, mit dem Wagen die Traumausstattung gefunden zu haben, würde ich den behalten und halt einen Nachlass verhandeln und die Sachen per Smart-Repair reparieren lassen.
    Gepächabdeckung und Teppich kannst Du selber denke ich reparieren, den Kotflügel lackieren lassen.

    Wenn technisch alles stimmt und Du happy bist.

    Ich hab ja selber einiges durch mit dem Gebrauchtkauf, neuer Motor war fällig - ich war auch nicht happy und rein optisch Stand mein Auto super da - Warum sage ich das, Du kaufst bei einem anderen Gebrauchten auch die Katze im Sack.

    Beim Kauf ist auch immer so eine Sache, man ist erstmal geblendet vom "neuen" Auto und Mängel fallen einem erst Wochen später dann mal auf.

    Ich würde, wenn es preislich attraktiv war und Du einen guten Preis bekommen hast, einen Nachlass akzeptieren, woanders nachbessern lassen und sich dann über das Auto freuen.
    Einen Anwalt würde ich hier nicht einbinden, der Händler bietet sogar eine Rücknahme an.

    Kurz: Alle Mängel wirklich identifizieren - und dann ein Fazit ziehen.

    Was ich halt ärgerlich finde - Man bekommt hierzulande eigentlich keine guten Stoffsitze mehr. Im 5er sind die Seriensitze aus Stoff weder vom Komfort noch von der Optik her passend. Der Kunde wird im Grunde zum Ledersitz navigiert vom Marketing her.


    Ich hab die Komfortsitze mit Lüftung und bin sehr zufrieden mit denen - in Cognac.

    Würde aber m.E. auch gut mit hochwertigem Velours funktionieren - aber das halt einfach die Mode mit Leder oder höchstens noch so Alcantara/Microfaser im "Sportbereich".


    Zum Thema Qualität - die Sitze scheinen mir auch gut von der Qualität her, fühlt sich gut an und sieht auch sehr gut aus.
    Das Lenkrad - zumindest mein Standardlenkrad ist aber eher schlechteres Leder - unter der Qualität von Ford wenn man da das unterfütterte Lederlenkrad hat.

    Bei BMW gäbe es m.E. dass auch wenn man das M-Lenkrad hätte - das hat dann sicher auch besseres Leder. Zumindest beim F11, welcher ein Arbeitskollege von mir hatte, war das Lenkrad ein Traum von der Qualität und vom "Anfassen" her, war aber so ein M-Lenkrad.

    Es ist auch ein kulturelles Thema - Hierzulande gelten Ledersitze inzwischen als hochwertiger gegenüber Stoffsitzen. In Japan ist das m.E. exakt andersrum - dort sind weiche Velourssitze und hochwertige Stoffe ein Statussymbol. Vom geschichtlichen Hintergrund her, zur Zeit der Pferdefuhrwerke, saß der Kutscher dem Wetter ausgesetzt auf grober Lederbank und die Fahrgäste in der Kutsche mit Kabine auf weichen Stoffsesseln.

    Im Auto sehe ich bei Leder die Vorteile, dass man es sehr gut abwischen kann, aber generell sehen Ledersitze viel schneller unansehnlich aus als Stoffsitze.
    Am liebsten fuhr ich bisher Stoffsitze aber mit Leder an den Wangen und Leder auf den Türverkleidungen - m.E. die haltbarste Kombination aus beiden Welten.

    Ich hab das Felgenschloss auch nicht mehr drin - es macht keinen fühlbaren Unterschied. Das wäre ja auch ein grober Konstruktionsfehler wenn es daran liegen würde.
    Ich mag Felgenschlösser nicht, da man beim Radwechsel immer diese extra-Nuss braucht und der gemeine Straftäter eh den Satz der 30-40 möglichen Nüsse zur Verfügung hat - ist frei verkäuflich als Ersatzteil, sogar bei Amazon. Und ich fahre Sommer wie Winter die 17 Zoll Standardgröße, da geht kein Dieb ran.


    Ich fahre meinen jetzt erstmal so weiter, seit ich die Räder "zentriert" montiert habe, sind die Donnergeräusche in aushaltbaren Grenzen, wenn auch nicht völlig eliminiert. Im Frühjahr lasse ich die Sommeräder nochmal neu auswuchten und montiere die wieder mit der o.g. Methode und dann mal schauen.

    Wenn sich die Sache mit der Vibration sich verändert je nach Temperatur und längeren Lastfahrten, könnten dass nicht auch die Gummipuffer am Hinterachsgetriebe und die Puffer/Gewichte an den Achsen sein?
    Ich verstehe ohnehin nicht, dass man eine maximal Aufwändige Achste aus Aluminium verbaut, die dann offensichtlich zu leicht ist, um dann mit Gewichten die Vibrationen zu Dämpfen.

    Ich hab mir den G31 ja nun von unten sehr genau angesehen, da sind viele Dinge mit Blechmuttern verschraubt oder mit Poppnieten befestigt. Im Grunde hilft es nur, wenn man es selber machen möchte, das Fahrzeug auf eine Bühne heben, und alles "abklopfen" mit der Hand. Dann findet man, wo es klapptert.


    Traurig ist m.E. auch, es ist so viel Dämmaterial verbaut, selbst die Ölwanne ist in eine Schallschutzmatte verpackt. Gemessen an dem Aufwand würde ich ein extrem leises Auto erwarten.
    Dafür ist aber z.b. die Verglasung extrem dünn und man hört z.b. sehr laut wenn LKW neben einem Fahren auf der Autobahn. Und auch dieser in meinen Augen unfug, hinten eine Achskonstruktion aus Aluminium zu bauen, die dann aber mit Gummigewichten beschwert wird, damit sie nicht vibriert.

    In Summe war der Kauf eines BMW 5er - ein lang gehegter Traum - mein persönliches "never meet your heroes"-Erlebnis - will heißen, wenn man dann den Wagen erstmal hat, sieht man, dass auch nur mit Wasser gekocht wurde. Und ich sehe, wie nah mein viel von der Presse niedergeschriebener Mondeo Mk4 an "Premium" dran ist - zum halben Listenpreis des 5er.

    Im Grunde ist das doch bei allen Autos im Grunde das gleiche. Die Beläge sitzen in einer Führung und werden je nach Modell noch von Federn oder Blechen gehalten und auch am Belagrücken mit einer Klebefolie am scheppern/quietschen gehindert. Ich kenne auch Beläge, gerade beim PKW, die angefast werden um Geräusche zu mindern. Davon, einen Belag aufzubohren, hab ich noch nix gehört - sehr suspekt aber ausschließen kann man ja nix mehr - würde ich gerne mal offiziell lesen.

    Bremsen am PKW sind eigentlich seit Jahrzehnten unverändert im Grundprinzip :)

    Eigentlich kann man sie auch nicht falsch zusammenbauen - zumindest einfacher als V-Brakes am Fahrrad wo man den Belag in alle Richtungen verstellen kann.

    Eh ich was am Belag rumfeile oder rumbohre, würde ich lieber nochmal Zeit investieren für Einbau mit Plastilube/Bremsenpaste oder Keramikpaste.


    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass der TE nun Ruhe hat mit dem Einbremsen wenn da vllt. irgendwo noch Dreck drin war.
    Ich würde halt auch dazu raten, dann mal zu schauen beim ggf. Radwechsel ob die Beläge gleichmäßig abbremsen - hatte auch schonmal nen Belag der verkantet war wegen Rost auf der Führung, der sich dann Keilförmig abnutzt - den kann man dann leider vorfällig tauschen.

    Freut mich zu hören, dass das Problem gelöst ist. Der Flugrost auf den Bremsen ist normal bei Feuchtigkeit draußen - hab ich auch, an allen meinen bisherigen Autos so gehabt.

    Bei dem Problem hilft im Grunde, die Beläge auszubauen und mit Bremsenpaste, Plastilube und was man auch immer nehmen möchte wieder zu verbauen.
    Je nach Fahrzeug gibt es manchmal auch Bleche oder Federn die das Klappern und quietschen verhindern sollen.

    Sowas wird gerne mal verbogen beim Einbau - weiss aber nicht ob der G31 welche hat - ich hab bei dem noch keine Bremsen erneuert, aber an diversen anderen Fahrzeugen.

    Was auch leider schnell passiert - wenn man mit dem Hochdruckstrahler an die Bremse geht, kann man die Paste auch auswaschen. Hatte danach auch mal Bremsenquietschen.