Wenns bei 80-90 Rappelt kommts von Vorne...
Wenns bei 130-140 Rappelt kommts von Hinten....
Nach meinen Erkenntnissen kann ich diese Aussage kann ich noch nicht belegen, stimme aber zu 95% zu.
Wenns bei 80-90 Rappelt kommts von Vorne...
Wenns bei 130-140 Rappelt kommts von Hinten....
Nach meinen Erkenntnissen kann ich diese Aussage kann ich noch nicht belegen, stimme aber zu 95% zu.
Tesa Klebband hat bei mir überhaupt nichts gebracht und das war wirklich sehr dünn.
Ich habe nochmals Spurplatten penibel gereinigt und Tesa Klebband um die Nabe gemacht, so dass es satt sitzt und 0 Spiel hat.
Ich habe das dünnste Klebband gekauft und man konnte lediglich eine Lage/Umdrehung und auf der anderen Seite fast nichts draufmachen.
Fazti: Spurplatten sitzen fest auf der Nabe, fast 0 Spiel, bzw. im Toleranzbereich. Mit Tesa schon fast Presspassung.
Spurplatten sitzen ebenfalls satt in der Felge und fast kein Spiel, bzw. im Toleranzbereich.
Die Felge hat keine Chance zu wandern.
Vibrationen bleiben, nichts hat sich verändert, leider.
Danke für deinen Input und Beobachtungen.
Wahrscheinlich ist es halt eben die Kombination zwischen schlechtsitzenden Felgen und Achsvermessung.
Sobald die VA nicht perfekt auf die HA abgestimmt ist, laufen die vorderen Räder nicht optimal, bzw. arbeiten gegen die optimale Fahrtrichtung.
Kompensation dessen sind halt Vibrationen, Sägezahn etc. und wenn man zwischen Felge und Nabe zuviel Spiel hat kann es gut möglich, dass die Felge durch die Fliehkräfte minimal wandert.
Zumindest sitzen meine Spurplatten immer satt in der Felge, umgekehrt an der Nabe hat es etwas Spiel, aber nichts aussergewöhnliches.
Aber ich geh jetzt schnell in die Werkstatt und mach mal Tesa Klebband um die Naben und anschliessend ein paar NVH-Messungen.
Das kann sein, dass beim Verkäufer die Achsgeometrie in Ordnung war. Ich denke nicht, dass die Felgen die Hauptursache sind, da ich bereits vier verschiedene Radsätze getestet habe.
Wenn die HA (Schubachse) nicht stimmt, bzw. die Spur unsymmetrisch ist, fährt das Fahrzeug schief und die VA muss es kompensieren.
Ergebnis: du musst ständig gegenlenken, Lenkrad arbeitet dauernd, was das flattern/zittern erklärt, Unterboden vibriert, Reifen bauen Sägezahn auf, laufen innen heiss und dann ist eh vorbei, da die Dinger bereits versaut sind. Eine Tieferlegung begünstigt das Ganze - ist aber nicht der Auslöser.
Ich werde zuerst die HA neu einstellen und max. 1.80 Grad Sturz geben. Da hinten auch mehr Grip ist durch die breiteren Reifen (275 zu 245) werde ich auf der VA etwas leicht die Vorspur erhöhen.
Wenn man hingegen vorne zuwenig Vorspur oder gar Nachspur hat, kann es zu verstärkter Unruhe, Vibrationen und Reifen-/Resonanzthemen kommen.
Gleichbereifung oder 18 Zoll (mehr Gummi) schlucken das evtl. etwas besser weg, verzeihen daher auch mal bisschen schlechtere Achsvermessungen.
Ich werde das rausfahren und einstellen bis es passt! Auf die Benzinpreise geschissen. 😂
Die meisten wichtigen Teile sind neu und werden noch neu verbaut (Quer- und Zugstreben, Traggelenke), somit kann man Antriebswellen, Radlager, Radträger, Hardyscheiben, Felgen und Reifen ausschliessen, ggfs. sogar die Spurplatten und Tieferlegung.
Aktuell habe ich das Gefühl, dass alle 4 Räder gegeneinander arbeiten. Verrückt geworden bin ich schon, aber der Popometer lügt nicht.
Könntest Du mal wenn Du Zeit und Lust hast mit einem Zollstock die Höhe von Radnabenmitte und Kotflügelkante messen? VA und HA.
Alles anzeigenServus zusammen,
auch ich hatte diese Vibrationen. Allerdings bei mir zwischen 130 – 150km/h und nur auf den Sommerreifen.
Habe dann beim Wechsel von Winter- auf Sommerreifen die hinteren nach vorne und umgekehrt.
Es ist wesentlich besser geworden. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Sommerreifen irgendwie einen Defekt haben obwohl sie gut ausgewuchtet sind.
Ich hoffe, dass alle ihre Vibrationen in den Griff kriegen und ihren Dicken wieder lieb haben.
Gruß
Gerd
Ich bin teilweise soweit, dass ich denke, dass die 8J Gleichbereifung wesentlich weniger empfindlich ist wie die Mischbereifung 8 und 9J.
Du hast aber auch "nur" 190 PS, somit lastet weniger Gewicht auf der VA und weniger Gefahr für Sägezahnbildung oder zumindest kannst da vorbeugen, indem Du Räder von vorne nach hinten tauschst und umgekehrt.
Alles anzeigenHeisenberg Respekt was du alles schon unternommen und deine Zeit, Nerven und Kosten die du reingesteckt hast !
Dabei ist dein G31 jung, wenig km und gerade mal richtig eingefahren.
Wenn ich das richtig verstehe, kamen die Symptome einfach aus dem Nichts?
List sich als ob du Dauergast in der Werkstatt bist, Wie viel hat das alles inzwischen gekostet oder machst du das selber?
Ich drück dir die Daumen für diese kommende Maßnahme.
Ja genau und ich bin der Einzige wo mit dem Fahrzeug fährt. Also kann ich Schäden wie Schlagloch, Bordstein etc. ausschliessen.
Ich mache es teilweise selber und mit Hilfe eines Bekannten der eine eigene Autowerkstatt hat und auf BMW spezialisiert ist, habe da Sonderpreise, sonst wäre das als Normalverdiener nicht bezahlbar.
Ich schätze mal Kosten bis jetzt um die 8k, so genau will ich es gar nicht wissen. Die Antriebswellen und Radlager habe ich mir aber auf die Seite gelegt, die sind nach 60000km noch gut und daran lags nicht. Kann man dann zum späteren Zeitpunkt wieder zurückgreifen.
Der 540d LCI ist sonst halt ein mega Auto und deshalb auch der Aufwand, würde den gern länger behalten.
Das mit den Hardyscheiben sind Klassiker bei den 5er Modellen, nichts aussergewöhnliches, wenn die schon nach 50000km Risse haben. Aber zumindest sind die Resonanzen im Innenraum damit beseitigt worden.
Wow... Das ist mal eine Story. Hut ab.
Mein 540i ist nun mein zweiter g31 und beide wurden tiefergelegt. Und beide fuhren davor ohne Vibration. Ich vermute doch Recht stark, dass die Tieferlegung Auswirkungen zeigt. Zumindest bei nur Federn. Jedoch nicht getestet mit Rückbau.
Das vermute ich auch, da muss man sich nichts vormachen.
Dein 5er hat ja keine Luftfederung, sondern ebenfalls normale Stossdämpfer mit Federn auf der HA.
Mein 5er hat hinten Luftfederung und ist mir zwischenzeitlich um 10mm abgesackt, sprich von 360mm auf 350mm und 355mm. Ich habe dann erst später realisiert, dass es evtl. mit der nachträglich eingebauten elektr. AHK zusammenhängen könnte. Die Metall Vorrichtung, bzw. Stahlträger wiegt schon ein gutes Stück und sitzt ganz unten und hinten am Fahrzeug.
Eine zu tiefe und falsch eingestellte Höhe der HA kann das Fahrverhalten enorm negativ beeinflussen, vorallem mt dem ganzen Elektronikmüll/Berechnungen von Schlupf und xDrive Antrieb.
Ich schliesse jedoch komplett aus, dass die Vibrationen von der Tieferlegung kommen. Bin nach der Odysee aber auch nicht mehr abgeneigt, wieder auf Original zurückzurüsten.
Ich bin immer noch der Meinung, dass es an der Achsvermessung liegt und dass der 5er allg. keinen bis wenig Sturz verträgt.
Bei manchen passt die Vermessung, bei anderen ist sie komplett daneben. Da kannst noch soviel neue Reifen montieren, wuchten und machen, spätestens nach paar hundert km stehst wieder vor einem Rätsel.
Mischbereifung ist auch wieder ein Thema. Fährt man 9J auf der HA oder Gleichbereifung 8J rundum. Mehr Grip, stimmen noch die Werksangaben von BMW für Vor-/Nachlauf etc. ???
Der 5er ist kein Rätsel, sondern sehr heikel bzgl. Fahrwerksgeometrie.
Moin
Mit meinem 540d xDrive G31 LCI 2022 (70k gelaufen) habe ich auch das Problem mit den Vibrationen zwischen 120-140.
Leute, ich sags Euch, das macht keinen Spass mehr. Ich bin jetzt seit mehr als 1 Jahr dran das Problem zu lösen und habe das Gefühl verrückt zu werden.
Diese Vibrationen und Resonanzen im genannten Geschwindigkeitsbbereich rauben mir den letzen Nerv und manchmal überlege ich das Ding mit Dynamit in die Luft zu sprengen.
Eckdaten:
H&R Tieferlegungesfedern VA, verstellbare Koppelstangen HA (Luftfederung)
H&R 12mm Spurplatten
H&R 15mm Spurplatten
M Performance Bremsanlage 395/374mm
19 Zoll Mischbereifung 245/40/19 VA, 275/35/19 HA
Pirelli P Zero Runflat
Fahrzeug fuhr mit diesen Umbauten absolut vibrationsfrei!
Letztes Jahr im Sommer fing es damit an, dass ich auf der Autobahn zwischen 120-140 starke Resonanzen im Innenraum festgestellt habe.
Es war wirklich laut und ich dachte, ok, könnte evtl. am Strassenbelag liegen oder an den Aussentemperaturen. Die Tage darauf wurde es nicht mehr besser, sondern ab dem Tag X war es einfach da:
Vibrationen, Lenkrad flattern, Unterboden vibriert.
Erste Massnahmen:
- Räder und Reifen kontrolliert, wuchten lassen (war alles ok)
- leichte Sägenzahnbildung, aber das ist ein bekanntes Problem beim 5er sagt man?! (mal von der Tieferlegung abgesehen)
- Spurplatten entfernt
Massnahmen zeigten keine Besserung
Zweite Massnahmen:
- 19 Zoll Winterräder 245/40/19 VA, 275/35/19 HA montiert (fuhr damit ebenfalls vorher vibrationsfrei)
- Bremsscheiben Planfläche mit Messuhr auf Schlag kontrolliert, kein Befund
Massnahmen zeigten keine Besserung
Dritte Massnahme:
- neue Sommerreifen Continental Premium Contact 7 bestellt, wollte keine Runflat mehr, da ich dachte, es könnte daran liegen wegen der höheren Steifigkeit.
Continental haben keine Sternmarkierung haben, was ich wegen dem VTG nicht empfehlen würde.
- Auflageflächen penibel gereinigt und entfettet
- 3x Zentrierbolzen Montagehilfe
- Achsvermessung neu
- NVH Messung
Massnahmen zeigten keine Besserung, evtl. kurz weil Reifen neu, weich und nicht eingelaufen
Vierte Massnahme:
- Hardyscheibe vorne und hinten gewechselt
- Mittellager kontrolliert, Flanschmutter Differential kontrolliert, Antriebswellen, Quer- und Zugstreben, Radlager etc, alles i.O.
- VTG abgeschaltet
- Difföl und Getriebeöl gewechselt
- NVH Messung
- Achsvermessung neu bei BMW
Massnahmen zeigten keine Besserung
Fünfte Massnahme (Nervenzusammenbruch)
- alle 4 Radlager neu, kein Zubehör, original BMW
- Antriebswellen VA neu, kein Zubehör, original BMW
- Schwenklager VA neu, kein Zuberhör, original BMW
- Achsvermessung neu
- NVH Messung
Massnahmen zeigten leichte Verbesserung, die Resonanzen sind weg, aber die Vibrationen sind immer noch da.
Geplante Massnahme:
- Untere Querstreben von Lemförderer (liegt schon hier)
- Zugstreben von Lemförderer wechseln (liegt schon hier)
- Traggelenk von Lemförderer wechseln (liegt schon hier)
- Achsvermessung vom Motorsport Profi einstellen lassen
- Lenkradsensor neu kalibrieren
- verstellbare Koppelstangen rausschmeissen, per ISTA Höhe einstellen
- neue Reifen montieren, zurück zu Pirelli P Zero Runflat mit Sternmarkierung
Man muss sagen, dass BMW sich wenig kulant zeigt und das Problem bei denen nicht bekannt ist, obwohl die Foren voll davon sind.
Aufgrund der Tieferlegung kann man Kulanz sowieso ausschliessen, was ich auch nicht beanstande, damit muss man leben und kann ich auch.
Aufjedenfall habe ich bis jetzt alles auf eigene Kosten getauscht und habe das Problem noch nicht lösen können.
Was ich im Fahrverhalten bemerkt habe:
Wenn das Fahrzeug kalt ist sind die Vibrationen weniger, das zeigen mir auch die NVH Messungen. Nach ca. 10-15 Minuten Fahrzeit sind die Vibrationen konstant da.
Vibrationen sind je nach Fahrbelag mal mehr mal weniger und manchmal sogar unfahrbar. Am besten fährt es sich auf Autobahnabschnitten mit Längsrillen, das ist unglaubelich, dann fährt es sich
zwischen 120-140 wie ein Neuwagen. Ich glaube, die Vibrationen werden dabei weniger übertragen oder gar komplett absorbiert vom Strassenbelag absorbiert.
Allg: ab 140 fährt das Fahrzeug ruhiger, höhere Geschwindigkeiten waren bis anhin kein Problem.
Am schlimmsten ist es hingegen wenn man von 140 vom Gas weggeht und bis 110 ausrollen lässt.
Da habe ich bemerkt, dass sich die Schwingungen immer stärker werdend im ganzen Fahrzeug entfalten.
Manchmal habe ich auch das Problem, dass sich die Vibrationen auch bei höheren Geschwindigkeit erhöhen und sich die Schwinungen überlagern und man das Gefühl hat, der Antriebsstrang reisst gleich den Unterboden auf.
Ich glaube, dass es tatsächlich an den Achsen liegt und an der Vermessung. Ich habe vor paar Tagen von Winterräder auf Sommerräder gewechselt und danach war das Lenkrad schief.
Mit den Sommerrädern fährt sich das Fahrzeug aktuell richtig beschissen. Die Hinterachse schiebt gefühlt den ganzen Wagen nach vorne und in Kurven habe ich untersteuern.
Es fehlt die Leichtigkeit wie ich es vohrer von meinem 5er gewohnt war. Das Einlenkverhalten ist schwerfällig geworden, macht keinen Spass grad. Auf Autobahnen muss ich immer
wieder das Lenkrad leicht hin und her korrigieren bei Geradeausfahrten. Das Verhalten ist neu und sollte darf nicht sein. Mit Spur einstellen ist es nicht getan.
Aufjedenfall wird der nächste und letzte Schritt sein, die restlichen Teile (Quer- und Zugstreben, sowie Traggelenke) penibel nach BMW Vorgaben einzubauen, im gleichen Zug niegelnagel neue Reifen zu montieren, Lenkrad mechanisch zentrieren, per ISTA Lenkradwinkelsensor auf 0 stellen und anschliessend eine Achsvermessung vom Motorsport Profi machen zu lassen. Vorab mal bei der Vorderachse und Hinterachse Verspannung rausnehmen. Welche Werte wir nehmen werden, werde ich sehen, mal schauen was der Profi (ein guter Bekannter) meint. Kann auch komplett von BMW abweichen, muss aber nicht.
Ich vermute stark, dass eine 0815 Achsvermessung zu wenig genau ist für den 5er. Sobald die nämlich ein wenig daneben ist, haste sofort schlecht abgefahrene Reifen und anscheinend reagiert der 5er allergisch darauf. Vergisst Reifenhändler oder BMW Autohäuser, die arbeiten nach Zeitvorgaben und können keine 100% Achsvermessung gewährleisten und genau da liegt der Hund begraben. Man verlässt sich darauf und schliesst es aus. Es gibt sicherlich auch Ausnhamen unter den Autohäusern, möchte nicht alle über einen Kamm scheren. Standard Vermessungen funktionieren bei 80% von Fahrzeugen, aber der 5er braucht eine Sonberbehandlung.
Ich werde Euch auf dem Laufenden halten. Evtl. versuche ich davor noch einen Satz reibwerterhöhende Scheiben und TESA 0.8mm für die Nabe, aber das kann auch keine Lösung sein.
Nachtrag:
Vor dem Umbau (Tieferlegung/Bremse) waren 19 Zoll Winrerräder montiert mit Spurplatten. Die Spurplatten sassen so dermassen fest auf den Naben, dass man die faat nicht mehr runterbekam. Da war kein Spiel mehr zwischen Felge und Nabe, sondern schon fast gepresst. Da fuhr alles tip top.
Ich hab den Wagen mal auf dem Lift von unten durchgecheckt.
Die vorderen Antriebswellen haben radial beide Spiel. Die rechte Antriebswelle hat spürbar mehr Spiel. Axial beide Wellen kein Spiel.
Achsvermessung sagt;
Sturz vorne links -0.64
Sturz vorne rechts -1.17
Beim bremsen von 100 auf 70km/h spüre ich leichte Unwucht. Bremsscheibe habe ich auf beiden Seiten mit der Messuhr gemessen, keine Unwucht feststellbar. Minimale Abweichungen.
Ich denke es könnte tatsächlich die rechte Antriebswelle defekt sein. Im schlimmsten Fall müsste ich gleich beide ersetzen.
Kostenfaktor: 995€ pro Stuck.
Im gleichen Zug Querlenker überprüfen, vorallem die rechtr Seite.
Den Hobel bringe ich aber jetzt zu BMW, leider keine Gewährleistung mehr und wegen der Tieferlegung wohl auch keine Kulanz möglich.
Interessant ist im Sport+ von 0-150 zieht der schön durch ohne Vibrationen.