Beiträge von JMX

    Der Unterschied beim Leistungs- und Drehmomentverlauf vom Benziner und Diesel wird doch seit Jahren so durch Motorsoftware und unterschiedliche Getriebe- und Diffübersetzung kaschiert, dass das Thema Kraftentfaltung und Durchzug kein Thema mehr ist. Das ist fast vollständig subjektiv und ähnlich starke Motoren haben ähnlich starke Fahrwerte.


    Totschlagvorteil beim Diesel bleiben immer die Kraftstoffkosten bei hohen Geschwindigkeiten. Die Vorteile des Benziners sind enorme Laufruhe bei wenig Last und Sound beim Beschleunigen - beides wird heutzutage zwar auch stark kaschiert, ein feines Popometer erkennt aber immer den Unterschied.


    Ich fahre selbst Diesel, muss aber sagen, dass wenn man sich gleichermaßen mit beiden Motorkonzepten auseinandersetzt, gerade bei modernen Autos die Vorteile des Benziners überwiegen:


    - bei moderaten Fahrstil ähnlich niedrige Verbräuche

    - Laufruhe, dass man denkt man fährt Elektro

    - Sound aus dem Auspuff bei Last

    - Drehmoment schon knapp über 1000U/min

    - einfacher mehr Leistung möglich


    Die Diesel haben allein wegen ihrem höheren Wirkungsgrad und dementsprechend selteneren Tankstopps beim Vertreter-Fahrstil immer ihre Berechtigung, aber spätestens mit Euro 6d und regelmäßig kaputten DPFs noch weit vor 100tkm macht der Diesel für die meisten Privatpersonenen, die ihr Auto lange behalten wollen, keinen Sinn. Klar - wer unbedingt einen Diesel haben will, wird ihn kaufen - aber man muss ehrlich zugeben, dass es keinen Spaß macht, wenn man von seiner Sonntags-Diesel-Spaßfahrt in seinen Heimatort reinrollt, und 500m vor der Garage die DPF-Regeneration startet.

    Ich aus meiner Perspektive kann dir ganz klar sagen, dass es exakt zwei Dinge gibt, die für den G31 540i sprechen:


    - B58

    - moderneres Auto


    Die Dinge, die für den F11 sprechen:


    - alle anderen


    Logischerweise bezieht sich das immer auf das Verhältnis von Alter und Kosten.

    Ich hatte 3x F11 und 2x G31 selbst, und bin einige weitere F11 und G31 von Freunden und Bekannten gefahren. Ich weiß also wovon ich rede.

    Ich würde folgende Dinge tun:


    - Kerzenbild prüfen

    - Luftfilter prüfen und ggf. Reinigen

    - LMM prüfen und ggf. Reinigen

    - Ansaugsystem auf Undichtigkeit prüfen

    - BimmerLink und Adapter kaufen und mal Werte beim Ruckeln loggen


    Wenn da nix raus kommt, mal einen Profi drüber gucken lassen.


    Wie viel Kilometer hat das gute Stück denn runter?

    Ich hab es schon zweimal machen lassen und kann es sehr empfehlen. Es wertet den Innenraum enorm auf. Ich hab es vor vielen Jahren bei dem Team in Erlensee (Leder-Lenkrad) machen lassen und kürzlich bei einem privaten Typen in einer Blockwohnung in Chemnitz. Beide Ergebnisse waren super. Preise je nach Anbieter - es sind 100-200€ realistisch, je nach Wünschen. Nach oben sicher offen.


    Bezüglich Handerkennung hab ich keine Erfahrung. Ich hatte jeweils nur Vibration und Heizung, da gab es typischerweise keine Einschränkung.

    Naja wollte erstmal zum TÜV zum eintragen und wollte gleich fragen ob die 20mm noch passen würden aber wenn es dann doch eine Tieferlegen werden sollte weil mehr darf nicht könnte ich mir das auch sparen

    und gleich beides zusammen abnehmen lassen.

    Ne ne ziehen würde auch nicht in frage kommen sowas hat man in den guten "alten" Tagen machen lassen heute besser davon die Finger lassen zumal es ja dann wie du schon richtig gesagt hast wieder wie vorher aussieht,

    schauen wir mal.

    Wärst du so nett und könntest ein paar Satzzeichen benutzen!? Da bluten einem ja die Augen.

    Ich hab es bei 130.000 km machen lassen. Wäre aber nicht notwendig gewesen…war nur minimal verschmutzt. Ich war bei K-Stein Tuning in Nordhausen. Ich konnte zugucken, es war sehr angenehm und wir haben in den 4-5h allerhand Benzingespräche geführt. Kostenpunkt 550€ für einen Vierzylinder und 800€ für einen Sechszylinder.

    So ist es halt im Internet…und das gilt auch für das Forum hier: alles was hier steht, kann man glauben, muss man aber nicht. Im Zweifelsfall bei Skepsis: selbst probieren, wie du es sonst auch machen würdest. Du beliest dich, verwendest das Öl deiner Wahl und nach 6-8000km nimmst du eine Ölprobe und schickst es ein. Und beim nächsten Öl genauso. Ist nicht mal teuer. Und welches Öl zum Schluss am besten für deinen Motor funktioniert, sagt dir die Laboranalyse gepaart mit etwas Selbststudium zum Thema Motorenverschleiß. Aber wie du weiter oben schon geschrieben hast, ist der häufigere Wechsel wichtiger als das Rumreiten auf vereinzelten Spezifikationen.