Beiträge von MaschinenChirurg

    Zu 1. Ein Riss im DPF wirkt sich so aus, der schon vorhandene Filterkuchen hat eine hohe Dichte und die Abgase lassen sich nur mit einem höheren Abgasdruck dort durch pressen. Ohne Risse wird normales Abgas aber selbst da durch gepresst. Entwickelt sich nun ein Riss geht das einher mit der Entwicklung eines Nebenstroms. Hier gehen jetzt große Teile des Abgas ungefiltert hinten raus. Selbst eine Regeneration bringt hier keine Sinnvolle Lösung. Denn der Riss bleibt.


    Zu 2. Das kann tatsächlich passieren, unsere Autos sind aber top eingestellt das man diese harten Regelungen nicht mehr merken sollte. Technisch gesehen hängt dieses Verhalten mit dem Abgas- und Ladedruck zusammen. Wenn der Gegendruck durch den Riss nicht mehr stimmt kommt es zu kleineren Drehmomentschwankungen (Hier erkennt das Motormanagement Definitiv Fehler und arbeitet dagegen, bekommt man heutzutage nur noch mit einer MKL info mit) die das Automatikgetriebe bedingt kompensieren kann. Ansonsten spürt man härtere Schaltvorgänge. Merkt man aber heute kaum noch. Getriebespülung, wenn noch nicht geschehen, ist Sinnvoll.


    BMW Fahrer haben, so meine Meinung, ein sehr sehr gutes *PoPo-Meter welche feinste Veränderungen wahr nimmt. Resultierend aus Erwartung an das Auto und dem was es liefert.


    Zu 3. Vermutung, Diagnose aus der Ferne sind immer Glaskugel schauen: Der alte DPF hat vermutlich zwei Fehler verursacht. Regenerationen liefen häufiger oder unvollständig ab. Keine klaren Sensorsignale, liegen die Werte deutlich außerhalb der Range erkennt das STG dieses und kann auch darauf reagieren. Unvollständige risse die den Abgasstrom in den Sensorfenstern halten, aber schwanken, erkennt das STG so nicht und arbeitet quasi mit falschen richtigen Werten. Die Werte sind also plausibel aber nicht logisch zueinander. Diese Abfrage erzeugt den Wert: Filter beladen, Differenzdruck im Soll - Starte Regeneration.


    Modernes Motormanagement schaut nach plausiblen Sensorwerten, nicht nach logischen Verknüpfungen.


    Ist der DPF wieder intakt, kommt es zur Vermeidung oben genannter Vorgänge und der Verbrauch sinkt.


    Wenn du dich selbst belesen magst, hier ein paar interessante technische Untersuchungen:

    -Studie DPF-Ausfalls auf die Partikelemissionen von Dieselfahrzeugen


    -Abhängigkeit des Kraftstoffverbrauchs vom durch einen DPF erzeugten Motorgegendruck (Hier wird dein Problem beschrieben, Auszüge bekommt man über technische Hefte)


    -Abgasmessung: Mehr Durchfaller durch defekte Partikelfilter? Mit TÜV teil

    Ich fahre meine Sommerreifen, warm, auch um die 3 Bar. Alleine wenn ich Höchstgeschwindigkeit fahre, benötigt der Reifen den Druck für die maximale Belastung.


    Im Winter fahre ich minimal über dem Soll-Druck, etwas weicherer Reifen und besseres Vorankommen im Schnee (Ja, dort wo ich im Winter fahre liegt viel Schnee)

    Anströmfläche weg nehmen, dem Motor weniger L/min Luft zur Verfügung stellen und Sport drauf schreiben.


    Da waren die besten Top-Ingenieure von Temuh' dran aus der Abteilung Billig und irgendwie funktionierts. Es steht ja immer ein kognitiv benachteiligter auf der denkt dies hätte einen Zweck.

    Sportlich, sportlich den Leuten Geld aus der Tasche ziehen.

    Weiß jemand was da in dem VTG passiert, warum es durch „schlechtes Öl“ ruckelt? Kann es dadurch beschädigt werden?

    Es befindet sich eine Lamellenkupplung in dem VTG.

    Wenn das ÖL im VTG schlecht ist, zB gesättigt, Additive (Friction Modifiers, anti Schaumbildner, Verschleisschutz usw) verzehrt respektive das ÖL gealtert ist,

    kommt es zum durchrutschen oder verkleben der Lamellen. Die Elektronik versucht dann gegen diese Fehler anzuarbeiten; dieses Gelump an Fehlern führt dann zum

    Stottern/Ruckeln! Ist aber keine Pauschal Analyse, es kann auch sein das die Lamellen einfach runter sind (zB durch Kavaliersstart etc.).



    Bei dir hört es sich so an, da nach dem ÖL wechsel alles wieder gut war, das dass ÖL einfach sein Job nicht mehr machen konnte.

    Gibt es die Druckdatei und Anleitung auch, mit welchem Material wurde gedrückt? Sehr sehr sehr interessiert

    Vorweg ist es schade das du sehr verallgemeinerst und sogar andere in eine MPU titulierst. In diesem Forum ist es super das man diskutieren kann und jedem auch seine Meinung nicht abspricht.


    Zu den Belägen ist es schon ein Unterschied, selbst zwischen den Herstellern. Es gibt dort unterschiedliche Philosophien und Mischungen - zB Textar die etwas mehr Metall in der Mischung haben als Brembo usw. Was sich auch auf die Lebensdauer auswirkt und die Reibwerte deutlich anders entstehen.

    Hier muss man auch schauen was man selbst möchte, LowBudget und dafür weniger konstante Leistung oder etwas mehr ausgibt weil man ein Vielfahrer ist.


    Natürlich hast du Recht das die Unterschied oft nur Messbar sind, dennoch sind sie da.

    Wie bei vielen anderen KfZ Themen.


    Zum Thema Originalteile, habe einiges an Bremsscheiben durch bei meinen BMW, auch mit und ohne Einfahren - bei 35tkm mindestens im Jahr, fahre ich einiges an Material weg- die originalen BMW Bremsscheiben sind gut robust und halten bei meinen Fahrzeugen mit am längsten. EBC war auch Klasse, aber hielt nicht so lange durch, Fahrprofile so wie der Verkehr es zulässt, auch gerne mal 250km/h. Brembo und ATE verzog sich sogar. Geld habe ich anstandslos wiederbekommen, da man die Problematik sogar kennt.


    Bin auf eure Erfahrungen gespannt.