Beiträge von AgeC_orange

    Nö. Höchstens mal per Bimmerlink die Regeneration angestoßen. Ansonsten nichts am DPF gemacht. Fahre AGR- Off. Weiß aber nicht ob das nen Einfluss hat.


    LG, Boris

    :!: BimmerLink hat einen Bug, wenn die Regeneration manuell angestoßen wird, setzt sich der Asche-Beladungswert auf 0,0g zurück :!:


    Dein Asche-Wert wird also DEUTLICH höher gelegen haben. Somit sind deine Angaben leider nicht mehr aussagekräftig.


    Hatte das dem Entwickler auch schon gemeldet, allerdings ist nichts passiert / es gab keine Reaktion...


    Zum Thema Regeneration manuell anstoßen: Das ist generell NICHT notwendig und nur zusätzlicher Stress für den DPF. Nur im Fehlerfalle oder zur Fehlersuche sollte dies gemacht werden.


    Solange der keramikkörper nicht bricht oder schmilzt oder da wirklich 2 kg Öl oder ruß drin sind , ist das mMn vernachlässigbar!


    ACHTUNG: Nur meine Vermutung.....


    Hab mir mal so nen keramikkörper angeschaut, was da an gegendruck aufgebaut wird ..... und da sollen 100gramm Asche ins Gewicht fallen!?!?

    Achtung, hier bitte in das Thema Filtertechnik einlesen - Die Oberfläche des Filters vs. Durchlassquerschnitt des Filters. In den Mikroporen setzen sich die Aschepartikel ab und "verstopfen" diese. Somit wird selbst bei einer lachhaften Menge von 100g Asche der Durchlassquerschnitt so drastisch reduziert, dass der Differenzdruck kritisch ansteigt.


    Grundsätzlich kostet das erstmal Leistung, da der Motor gegen den DPF "pumpen" muss. Viel gefährlicher ist der resultierende höhere Abgasdruck am Turbolader. Hier staut sich auch die Wärme und die Turboladerwelle erfährt einen dauerhaft höheren Druck auf das Axiallager in Richtung Ladeluftseite. Das war damals eine er Hauptgründe für die vielen sterbenden Lader beim M47 Motor (E46 / E9x), nachdem die DPF eingebaut wurden. Somit: Hoher Differenzdruck über den DPF = Hoher Verschleiß für den/die Turbolader.

    Partikelanzahl und Aschegehalt haben keinen direkten Bezug.


    Ein höherer Ruß- und/oder Aschegehalt sorgt aber für einen gesteigerten Differenzdruck über den DPF, was schlussendlich den Verschleißgrenzwert definiert (maximaler Staudruck vor dem DPF).
    Bei BMW wird das irgendwo im Bereich um die 50-60g Aschebeladung liegen, der maximale Staudruck ist Volumenstrom- und damit Lastabhängig. Genaue Werte kenne ich auch nicht.


    Der Partikel(durchlass)-wert kann im Endeffekt nur bei einem mechanischen Defekt des DPF steigen, da die Serienfilter keine Bypassfilter sind.
    Sprich: Filtermonolith ist gebrochen (Thermoschock, VIbrationsbelastung, mechanischer Defekt) oder die Dämmpackung zwischen Gehäuse und Filtermonolith ist zerstört / verbrannt (Übertemperatur) und ein Teil der Abgase strömt am Filterelement vorbei.

    525d 4-Zylinder Diesel (10/2017)

    Laufleistung ~140.000 km

    Aschemasse im DPF: ~28,5 g

    Regenerationsintervall: Ø840 km


    Fahrprofil: 22-25tkm / Jahr, viel Autobahn 150-180km/h

    Treibstoff: billigste Tanke im Umkreis, ab und zu mal Ultimate / HVO100 (wenn gerade verfügbar)


    Nächste HU im 12/2024 mit Partikelmessung, ich bin gespannt.


    Häufige schnelle Lastwechsel erzeugen am meisten Ruß und damit Asche im DPF (resultierende Latenz zwischen Einspritzung & Ladedruckaufbau)

    Was zahlt man denn für einen Klimaservice?


    Meine Mum hat diesen bei ihrem F10 von 2011 vor...

    Gibt immer wieder Aktionen, wo der Service für 99€ Angeboten wird (Absaugen, Dichtigkeitstest & Wiederbefüllen bei BMW). Regulär wären es ca. 130€ und mit zusätzlicher Desinfektion per Ultraschallzerstäuber ca. 200€.


    Freie Werkstätten machen das auch, teilweise auch deutlich günstiger. Einfach mal in der Umgebung vergleichen.

    Wichtiger fräge die Frage, merkt Ihr einen Unterschied. Ich könnte jeden Tag bei aktuellem Wetter durchdrehen was für ein Armutszeugnis die Klimaanlage in 5er BMW ist.

    Dauerhaft auf 16 Grad gestellt und Umluft und trotzdem läuft mir das Wasser runter.

    Nein, keine Unterschiede in der Leistungsfähigkeit durch den Service.


    Ich habe gestern mein Auto bei 36°C Außentemperatur runterkühlen müssen, nachdem er den Tag in der prallen Sonne stand... Das hat gefühlt ewig gedauert, obwohl die Klima auf AC-Max stand und vorher alle Fenster / Panoramadach komplett geöffnet wurden.

    Die Luft aus den Düsen war schon als "ordentlich kalt" zu bezeichnen, aber der G31 hat auch viel Fläche & Dämmung, welche die Wärme lange und ergiebig speichert. Das dürfte eines der Kernprobleme sein...


    Ausstattung: 2-Zonen Klima mit erweiterten Umfängen (die 4-Zonen Klima hat noch Ausströmer an den Fond-Türen, das kann durchaus noch zusätzlich helfen)

    Klima.JPG


    Zusätzlich fehlt die Klima-Komfortscheibe, was sehr negativ zum subjektiven Wärmeempfinden beiträgt.

    Bin gestern von Suttgart nach München gefahren, A8 relativ leer, Reisetempo 160-180km/h, Außentemperatur ca. 34°C


    Kühlwasser 95-105°C, Öltemperatur im Sumpf bei ca. 117°C, Ladelufttemperatur nach dem LLK ca. 45-60°C


    Alles völlig normal, Verbrauch war aber spürbar höher - logisch, der Klimakompressor arbeitet und der Wirkungsgrad sinkt bei hohen Ladeluft- und Kühlwassertemperaturen.

    Im Dezember 2020 gekauft mit 3 Jahren / ~45tkm, inzwischen hat er fast ~139tkm auf der Uhr.


    Probleme haben sich in den ersten 6 Monaten / 10tkm nach dem Kauf gehäuft (Panoramadach blockiert, Starterbatterie defekt, Außenspiegelstellantrieb defekt, Bedieneinheit Mittelkonsole defekt, Drosselklappe defekt, untere Kühlluftklappe blockiert, div. Softwarefehler bis zum Update).


    Danach aber: NULL


    Inzwischen fängt er das Wummern bei 100km/h an und vibriert gerne mal bei 125±10 km/h. Meine Hardygelenkscheibe ist definitiv fällig, KVA von BMW liegt bei rund 450€. Durch die AGR-Aktion habe ich noch einen 250€ Gutschein und werde es daher dort auch fixen lassen.


    Ich muss sagen, dass ich mit dem G31 als Langstrecken-Familien-Reisebomber echt zufrieden bin. Einzig dem Verzicht auf den 6-Zylinder trauere ich etwas nach, auch wenn der 525d leistungsmäßig echt total okay für mich ist. Geplant ist, dass er noch mindestens 3 Jahre / 70tkm durchhalten soll - dann ist er 10 Jahre alt, hat die 200tkm geknackt und es wird spannend, was folgen wird :)

    Freigaben zu erstellen kosten dem OEM primär einfach nur Geld (Prüfstandszeit, Bauteilbefundung, Verwaltung, Haftung, etc.). Wenn es vom Gesetzgeber nicht zwingend gefordert wird oder der Druck aus dem Markt nicht groß genug ist, wird da einfach nichts passieren.


    Erst wenn der Hersteller mit der Freigabe Geld verdienen kann oder er direkt/indirekt gezwungen wird, wird er das auch tun. Ein schönes Beispiel ist die LL-04 Freigabe beim Öl. Man sichert sich mit dem Öllieferant die Zertifikatskosten und kann im Gewährleistungsfall sogar Forderungen abweisen, wenn ein Öl ohne Freigabe genutzt wurde.


    Die Analyse von MTU auf (verlinkt auf Seite 1) ist schon aussagekräftig, wenn auch auf einem Stationär-Diesel getestet (weniger Leistung pro Hubraum). Für MTU ist das dahingehend wichtig, das der Motor mit verschiedenen Kraftstoffen betrieben werden kann - in diesem Einsatzbereich ein klares Verkaufsargument.


    Mit der DIN 15940 ist immerhin schon ein Standard für HVO-Diesel geschaffen worden - das war ein sehr wichtiger Schritt. Ich denke, der Rest wird über die Jahre folgen.

    Hi Leute,


    habe gestern mein Auto vom BMW-Service abgeholt und parallel auch einen Klima-Service mit durchführen lassen (Absaugen & neu befüllen). Da es der erste Service der Klima nach fast 7 Jahren war, hat mich das Ergebnis doch sehr interessiert.


    Kurz gesagt: Spart euch das Geld  ^^


    Zahlen / Daten / Fakten:

    Baujahr: 10/2017
    Laufleistung: ~138.500km
    Klima läuft faktisch nonstop


    Kältemittel: R1234yf

    Menge abgesaugt: ca. 520 g (Fehlmenge ca. 30 g --> ~5 g/Jahr Verlust)

    Menge aufgefüllt: 550 g

    Kältemaschinenöl aufgefüllt: 10 ml (SP-A2)


    Sollte die Anlage also nicht aufgrund einer Beschädigung undicht werden, braucht es in den ersten 10 Jahren wohl keinerlei Servicemaßnahme/Neubefüllung.


    Gruß

    Helge

    Freigabe nicht notwendig, HVO verträgt jeder moderne Diesel ohne weiteres. Meine Tanke hat hier auch auf HVO100 umgestellt, wurde von mir auch schon getankt, Der Mehrpreis entspricht dem normalen Dieselpreis bei Aral/Shell, also 4-6 cent/Liter.
    Der Effekt ist wegen der besseren Zündwilligkeit analog zum V-Power / Ultimate, er läuft ruhiger (hört man in der Tiefgarage sehr schön). Verbrauchsunterschiede konnte ich keine feststellen, auch Abgastemperatur und Co sind völlig unauffällig.


    Ob HVO100 jetzt ökologisch sinnvoll ist oder nicht, das ist eine andere Diskussion. Etwas Schlechtes tut man seinem Motor damit auf keinen Fall.


    Gruß

    Helge