Beiträge von AgeC_orange

    Spannend... In der Homologation auf dem Motorenprüfstand wird ein gigantischer Aufwand betrieben, um die Partikel präzise zu messen - da besonders hier extrem schnell massive Messfehler auftreten können. Der übliche "Abgas-Saug-O-Mat" beim TÜV wird im täglichen Gebrauch hier definitiv keine genauen Aussagen liefern können. Fraglich ist, wie "genau" die AU messen muss - das wird spätestens dann spannend, wenn man am oberen Grenzwert kratzt.


    Details zur Partikelmessung
    https://www.boschaftermarket.c…tikelzaehlung#cpc_prinzip


    Ich habe mich da auch mal mit meinen alten Kollegen aus der Prüftechnik kurzgeschlossen, die halten alle eher nichts von der TÜV-AU "Partikel-Schätzung" :/ Die Gefahr von Messfehlern ist sehr präsent und der TÜV verdient an notwendigen Wiedervorstellungen durch eine nicht bestandene AU sehr gut. Wenn selbst aus Fachkreisen so ein Feedback kommt, bereitet mir das Bauchschmerzen.

    In unserer Firmenwagen-Flotte gibt es diverse 530d und 530e G31, daher kann ich beide Varianten des öfteren mal fahren. Zum 530i habe ich keine Persönlichen Erfahrungen, aber bisher lesen sich die Berichte im Netz nicht schlecht.

    Den 530e konnte ich mit leerem Akku (Danke an die faulen Kollegen, auf dem Firmengelände sind überall Ladepunkte X/ ) ohne großen Aufwand zwischen 6-8 Litern bewegen, er fährt sich äußerst angenehm und souverän. Der Kofferraum ist durch den dicken Ladeboden in der Höhe aber leider arg beschnitten, zusätzlich stört eine "Beule" in der rechten Seite beim Einschieben von Kisten.
    Ist der Akku voll, merke ich allerdings keine wirkliche Verbrauchsersparnis - das mag aber auch an meinem Fahrprofil liegen, da es früher oder später immer auf die Autobahn geht. In der Stadt der der Hybrid aber in seinem Element - da verbraucht gefühlt selbst der 530d mehr. Für dein Fahrprofil wäre der 530e also durchaus interessant, wenn dir der Kofferraum nicht soooo wichtig ist.


    Auf der Autobahn geht die aber unweigerlich die Sauferei los, dann stehen sehr schnell >10 Liter auf Uhr. Hier merkt man die deutliche Sparsamkeit des 530d am besten, der befindet sich genau hier in seinem Element.


    P.S.
    Der Vollständigkeit halber: Neben den BMWs haben wir neuerdings auch Fremdmarken als PHEV im Fuhrpark, u.a. den Volvo V60 T8-Recharge. Leider hatte ich bisher nur einmal die Ehre, den V60 fahren zu dürfen - ABER:
    Der Verbrauch war quasi identisch zum 530e, der Kofferraum größer (470 vs. 430 Litern) und der Komfort dem BMW eigentlich in nichts nachstehend... Nur der Innenraum mag mir überhaupt nicht gefallen und bei 180km/h kommt der Speed-Limiter :rolleyes: Dennoch war die Kombination aus Leistung & Verbrauch äußerst eindrucksvoll und ich nach der Fahrt tatsächlich etwas frustriert. Allerdings ist der Volvo deutlich jünger und profitiert von der aktuellen Entwicklung.

    Wie deaktiviere ich denn die Innenraumüberwachung? Und die Alarmanlage ist damit wirklich deaktiviert? Soweit ich weiß geht diese doch los wenn sich ein Rad hebt

    Einfach 2x nacheinander abschließen :)
    Ich kenne dein Problem sehr gut, hatte das Thema selbst auch beim ersten Räderwechsel - da fühlt man sich erstmal etwas doof... Bei mir hilft eine offene Tür/Kofferraum und das Auto NICHT abzuschließen. Eventuell unterscheiden sich hier auch die Baujahre durch abweichende Konfigurationen - dennoch fahre ich mit der Strategie seit mehreren Jahren sorgenfrei.


    Die Querstreben an deinem Diff sind von der zusätzlichen Karosserieversteifung durch das Panoramadach - das klappt bei mir auch nicht...

    Ich brauche eure Hilfe mal bitte: leider konnte ich an den achs Punkten das Fahrzeug nicht hochheben. Jetzt habe ich die normalen wagenheberpunkte benutzt, dabei ist das Heck nach unten gefahren ich konnte zwar die Reifen wechseln aber das Heck bleibt jetzt unten egal ob ich die Tür aufmache Zündung anmache das Fahrzeug starte, ich habe auch Winterreifen im Menü eingestellt trotzdem bleibt das Heck unten was mache ich falsch?

    Fahr mal eine Runde um den Block - manchmal braucht er einen Schubs.

    Die beim BMW Händler, machen da gefühlt einen Staatsakt draus.... Ja, Code SA319 hab ich so auch notiert....


    Mal schauen bin gespannt, wann die sich melden.

    Ist typisch, am Ende wollen sie dann >160€ für 5min Arbeit haben - hab das Drama schon hinter mir und kann dir nur empfehlen:
    Laptop, E-Sys OBD Adapter + Codierer und du hast keinen Ärger mit BMW. Beim Rückspiegel muss eh der neue Spiegel als neuer LIN-Bus Slave eincodiert werden, damit Fehlermeldungen ausbleiben.


    Beim Folieren der Scheiben muss im System eine dunkle Heckscheibe hinterlegt werden, sonst dunkelt der Außenspiegel nicht mehr ab. Das läuft über die SA0420 und einen Codierwert. BMW hat sich da auch total quergestellt, am Ende hab ich's einfach in den Fahrzeugauftrag zusammen mit der Anhängerkupplung SA03AC mit eincodieren lassen, fertig. Das hält dann auch alle Fahrzeugupdates seitens BMW aus.

    Anmerkung meinerseits:

    Mein G31 hat beim einseitigen Anheben mit dem Rangierwagenheber ebenfalls mit der Niveauregulierung begonnen (Zündung aus, alle Türen zu). Das war nur durch das offen lassen des Kofferraums oder einer Tür zu unterbinden. Das KANN für ungewollte Situationen sorgen, ist aber einfach vorzubeugen: Sobald man ein zischen hört, eine Tür öffnen - danach passiert nichts mehr.

    Auf der Hebebühne erkennt das Fahrzeug die Anhebung aller Räder und unterbindet den Niveauausgleich selbstständig.


    Zum Thema Hebepunkte: eBay hilft, hab selbst davon zwei Stück - damit gehts perfekt.
    https://www.ebay.de/itm/394060…3D%7Ctkp%3ABk9SR47nhv3oYg


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    Deine Info ist nicht ganz korrekt - den Fahrzeugauftrag kann jeder Codierer in unter 5min anpassen. Habe ich selbst bei mir (Nachrüstung Anhängerkupplung, verdunkelte Verglasung) anpassen lassen - völlig problemlos, wird beim nächsten Werkstattbesuch vom BMW System automatisch aus dem Fahrzeug übernommen.


    Wichtig ist, dass du die korrekte SA Kennzeichnung kennst --> der Garagentoröffner müsste "0319" sein. Diese Kennung wird im Auto ergänzt, das wars.


    Gruß

    Helge

    Finde ich ja cool sowas hier zu lesen, aber warum gibt es bei BMW keine Getriebeölspülung obwohl ZF sagt dass man eine machen sollte ab Kilometerstand X je nach Bedingungen

    Weil es im regulären Fahrbetrieb tatsächlich nicht zwingend notwendig ist - der Gangwechselkomfort leidet etwas, aber es droht bei normalem Betrieb kein direkter Defekt des 8HP.

    WENN ein Defekt auftritt, dann meist weit außerhalb der Gewährleistungszeit durch BMW - damit liegt es auch nicht mehr im Interesse des Herstellers.


    Aus Endkundensicht sieht das natürlich ganz anders aus - man möchte sich eine teure Überholung des Getriebes sparen und wechselt daher lieber früher das Öl und verlängert dadurch die Lebensdauer der Reibbeläge bis >300tkm und mehr. Die wenigsten werden den G3x so lange fahren, damit ist das Thema dann erledigt

    1. BMW gibt exakt EIN Additiv frei und zwar das hauseigene. Das macht ein OEM nur, wenn er das jeweilige Produkt hausintern oder beim Lieferanten zuvor hat prüfen lassen, da er die Gewährleistung bei der Anwendung übernehmen muss - alles was nicht getestet wurde, wird verboten bzw. aus der Gewährleistung ausgeschlossen. Füllst du es trotzdem ein und es passiert was = selbst schuld.
    Bei V-Power / Ultimate Diesel und Co liegt ein Nachweis der EN590 durch den Hersteller vor, was wiederum der BMW Vorgabe entspricht. Die Formulierung des Kraftstoffs wird überwacht, eine Fehldosierung der Additive ist unwahrscheinlich. Mischt ein Kunde den Krafststoff selbst, sieht das im Zweifelsfall ganz anders aus ("viel hilft viel").


    2. Bei Ölen ist die Sache einfach. BMW Schreibt auch hier eine Klassifikation vor, z.B. Longlife 04. Dies beinhaltet bestimmte (Additiv-)Komponenten in bestimmter Dosierung sowie eine Mindestleistungfähigkeit des Öls. Damit der Hersteller diese Freigabe auf seine Verpackung drucken darf, muss er dies durch diverse Tests nachweisen. Dann darfst du das auch in dein Auto füllen, ohne Angst um Garantieansprüche zu haben.


    Am Ende lässt sich einfach zusammenfassen:
    - Betriebsmittel aus fachlicher Herstellung mit normierter Freigabe sind ok

    - Zudosierte Betriebsmittel, bei welcher Dosierung / Zusammensetzung unklar sind, sind für BMW nicht ok (abgesehen vom Scheibenwaschwasser)


    Am Ende dreht sich alles nur um die Haftung im "was-wäre-wenn" Falle

    Der Vollständigkeit halber: Die Fülldrücke sind die notwendigen Drücke, um die Stufenkupplungen der Planetenradsätze im (nahezug) schlupffreien Betrieb zu halten, was im weit übertragenen Sinne dem "Einlegen" eines Ganges entspricht - eher jedoch dem Halten der Gangstufe.

    Je besser der Reibwert von Kupplungsbelag und Öl, desto weniger Druck ist notwendig. Der Reibwert der Beläge verschlechtert sich durch Abrieb (Schmutz) oder Überlast ("Verglasung") der Reibbelagpads. Schmutz ist das, was bei einer Getriebespülung entfernt werden kann. Frisches Öl hält durch unverbrauchte Additive den Abrieb der Reibbeläge länger in der Schwebe, wodurch dieser sich nicht in den Poren des Reibbelags absetzen kann.

    Ist das Öl mit Abrieb gesättigt, lagert sich dieser im Reibbelag ab, der Reibwert fällt, die Kupplung rutscht = Das System bemerkt dies über Drehzahldifferenzen und erhöht den notwendigen Kupplungsdruck über das jeweilige Stellventil. Rutscht die Kupplung zu lange, verglasen die Beläge -> Die Kupplung muss getauscht werden. Dies KANN bei einem Zurücksetzen der Adaptionswerte bereits passieren!