Lohnt sich ein BMW Hybrid Fahrzeug?

  • Bin echt grosser BMW Fan. Fahre selbst noch eine K47 weil ich von der Marke überzeugt bin.

    Aber Fahr mal mit einem Tesla Performance und Du wirst zweifeln ob der BMW die richtige Wahl war.

    Ich liebe meinem 6 Zylinder aber was Sportlichkeit, Performance, Leistung und Technik angeht liegt Tesla leider vorn.

  • Man muss bei der Reichweite leider sehr deutlich zwischen Winter und Sommer unterscheiden. Ein Problem, dass alle Hersteller haben.


    Meine Frau hat einen Plugin Hybrid und wir sind zufrieden. Es kommt halt auf das Fahrprofil an. Im Sommer haben wir ca. 94% elektrische Nutzung, im Winter weniger, obwohl das Fahrprofil das gleiche ist. D.h. Supermarktfahrten / Schule usw. ist perfekt abgedeckt. Über die 40 km kommen wir vielleicht 2 mal im Monat.


    Das ein Außendienstler mit einem Diesel besser unterwegs ist, ist glaube ich nicht von der Hand zu weisen. Hier ist die Förderung einfach unlogisch.

  • Hast - eingeschränkt - recht. Dazu habe ich das gelesen:


    Zum Preis von 1.060 Euro lässt sich die Anhängerkupplung bei der Konfiguration des Tesla Model 3 und des Tesla Model S mittlerweile auswählen. Es handelt sich bei dem Tesla-Angebot um eine echte Anhängerkupplung, die Lasten von bis zu 910 Kilogramm ziehen darf. Die Vorrichtung kann auch zum Transport von Fahrrädern benutzt werden.


    Der Telsa darf also grad mal einen 750kg-Anhänger ziehen oder Fahrräder auf der AHK. Beides ohne Angaben wie dadurch die km-Leistung reduziert wird. Also bislang keine Option für Boote und Wohnwagen.


    Viele Grüße

    Gerhard

    BMW G31 530d xDrive (ID 6) mit M-Paket

    BMW K1600 GTL, Vollausstattung

  • Meine Rede :). Bei Anhängelasten sind "Stromer" beim PKW derzeit keine Verbrenner-Alternative.

    Mal sehen sehen wie es künftig z. B. bei Wasserstoff ausschaut.


    Viele Grüße

    Gerhard

    BMW G31 530d xDrive (ID 6) mit M-Paket

    BMW K1600 GTL, Vollausstattung

  • Finde es eh ne Frechheit die Hybriden zu Fördern.

    Ne Förderung für 60km und den Rest dann mit Verbrenner? Mir ein Rätsel warum jemand so ein Schwachsinn kauft.

    Die elektrische Reichweite beträgt bei normalem Gebrauch nicht 'nur 60 km' (oder weniger), sondern nur im rein elektrischen Modus. Dieser Roadtrip zeigt warum (eines Tages fahren sie mit leerer Batterie, fahren aber immer noch 180 km elektrisch ...). Im Prinzip ist dies dasselbe wie bei einem Toyota Prius, der laut Werbung 'kein Kabel benötigt'.

    https://g20.bimmerpost.com/forums/showthread.php?t=1745449


    Ich habe das Gefühl, dass dies in vielen Diskussionen unterschätzt / ignoriert wird? :saint:


    Viele Grüße,


    Bart

  • Moin,


    ich finde die Disskusion zum Hybriden ganz interessant.


    Selbst eine reine E-Reichweite von 60km ist schon ein Vorteil für die ganzen (sehr) Kurzstreckenfahrer. So kann zwischen den Kurzstrecken immer wieder aufgeladen werden ohne den Benziner bemühen zu müssen.


    Viel mehr würde mich bei diesem Antriebskonzept der Verschleiß interessieren! Zumal beim Hybriden der Verbrenner ja nicht wirklich warm gefahren wird wenn er volle Leistung bringen soll. Die Warmfahrphasen z.B. in der Ortschaft findet aufgrund des geringen Tempos ja meist rein elektrisch statt. Und wenn dann z.B. die Atb-Auffahrt kommt und satte Beschleunigung gewünscht ist springt der Benziner an und bekommt direkt eins auf die Mütze. Das steckt nach meinem Verständnis kein Verbrenner auf lange Sicht gut weg.


    Oder hab ich da einen Denkfehler?