Die Diskussionen, wer wie profitiert, bedienen nur das alte Schema "Teile und herrsche".
Es lenkt prima davon ab, über die eigentlichen Ursachen zu sprechen und endlich mal wirkliche Veränderungen durchzuziehen. Polen hat z.B. 5 Tage gebraucht, dann waren die Maßnahmen beschlossen und umgesetzt.
Die Ersparnis von 4-6k ist bei mir rein subjektiv geschätzt, da ich mit Firmenwagen nicht nur die 1% habe, sondern zusätzlich noch brutto was abgeben und netto was zuzahlen muss.
Ich habe das nie ökonomisch optimiert, sondern mir immer auch ein Auto (ist ja mobiler Arbeitsplatz) gegönnt, was auch Spaß macht.
Aber seit sie die ganzen BMW 6Zylinder Diesel aus dem Portfolio geworfen haben, ist einfach nix Schönes mehr drin und der erste Benz, den ich hatte, bleibt auch garantiert der letzte.
Die neuen BEV Anpassungen sind aber doch ökomisch interessant, weil es 35Ct pro privat geladener kWh als Erstattung gibt und ich zahle dafür weniger, bzw. mit eigener PV ist das im Sommer schon wirklich attraktiv.
Für die breite Masse ist das natürlich auch keine Lösung, aber die Aussage in Berlin war seit 2018 auch nicht, steigt alle von Verbrenner auf BEV um, sondern: "Wir müssen Individualmobilität so teuer machen, dass es sich nicht mehr jeder leisten kann."