Beiträge von ManuelSt

    Ich denke, es ist nicht so einfach, dass das Anheben des Drucks um 0,3 Bar automatisch sicher ist.
    Sorry wegen dem KI-Text, aber ich denke nicht, das hier groß halluziniert wird.


    Initialer DruckverlustSinkt schleichend (z. B. durch Fremdkörper oder defektes Ventil).Normal bis leicht erhöht.Oft Stunden bis Tage unbemerkt.
    Kritische ÜberhitzungSteigt scheinbar wieder leicht an (Gasgesetze: Erwärmung kompensiert Leckage kurzzeitig).Steigt rapide an Flanke/Gürtel (> 130 °C).Ca. 10 bis 30 Minuten vor Versagen.
    StrukturbruchFällt schlagartig auf 0 bar ab.Maximal am Bruchpunkt.Millisekunden.

    Danke das du uns an deiner Forschung teilhaben lässt. Finde das Thema Reifendruck auch sehr interessant. Speziell um einseitiges Abfahren zu vermeiden.
    Versteh ich es richtig, dass du deine Empfehlung aus einem anderen Fred (Herstellervorgabe +0,3 Bar) widerrufst?

    Ja richtig. Nur der korrekte Druck, ist korrekt. ;)
    Bei +0,3 Bar verliert man zu viel auf Seiten der Sicherheit und des Komforts.
    Ich würde wetten, wenn man einen Test bei Nässe auf einem Prüfgelände durchführen würde, sind bei einem Bar mehr mit 40% mehr Bremsweg zu rechnen. (Thema Reifenlatsch)

    Hi nochmal hier,
    es gab diesen Beitrag von mir: RE: Vibration zwischen 130 und 140 km/h

    Am letzten Wochenende bin ich 500km gefahren und habe zwei Feststellungen gemacht.
    Zum einen habe ich in meinem Profil 4 Rillen, in welchen ich die Profil-Tiefe gemessen habe.
    Leider sind die Reifen außen mehr als innen abgefahren obwohl ich meist mehr Druck gefahren bin. (Ggf. fahre ich manche Kurven zu schnell.)
    Nicht extrem, aber schaut selbst.

    Dann war Jugend-Forscht beim zweiten Step:
    Morgens überall 2.1 Bar, dann mit 5,5l/100 die 40km zur Autobahn, wobei die Reifen dann bei 2.3 Bar lagen und dann YAHAAA!!!
    Keine sorge, ich bin dann auf dem Hinweg locker mit 160-170 da lang gerollt und auf dem Heimweg mit 210 bis 220.

    Den ganzen Tag über war es sehr warm. Ca. 29-34C°.
    Die Reifen waren auf der Autobahn sogar mal bei 50C°.

    Der Druck bleibt wider Erwarten bei 2,3 Bar!
    Ich hatte mit locker 0,5 mehr als morgens gerechnet.

    Das macht keinen Sinn. Wenn ich mit 2,6 starte, habe ich später auf der Autobahn 3.0 oder 3.1.
    Mit 2.1 zu Beginn, walkt der Reifen mehr, wird wärmer... Es sollte alles für noch größeren Druckanstieg passend sein.

    Und btw.: Das Auto fuhr sich cremig! Sehr spurtreu, Grip war sauber nachvollziehbar, auch musste ich mal bremsen, dass hinten die Lichter die Notbremse signalisiert haben. Super.

    Also, weiterhin viel Spaß mit dem Auto und stellt den Druck bitte lieber häufiger ein auf den Korrekten Wert als 0.3 mehr. Er dankt es Euch woanders.
    Besseres Fahrverhalten und die ganzen Achslager werden ganz sicher auch später erst getauscht.

    LG Manu

    Habe das nochmal getestet. 0.2 unter Soll ist möglich, aber der Wagen reklamiert das direkt mit "Achtung Druck! Weiterfahrt möglich.".
    Dennoch konnte ich heute meine Rekordfahrten durchführen und Werte erreichen, wie sonst auch.

    Grundsätzlich gilt, man kann keine Fehlersuche starten, wenn nicht der Reifendruck auf dem Sollwert steht.
    Und Fehler können durch falschen Druck natürlich entstehen.

    Warum? Ei, weil er falsch is'.

    Zu viel Druck heißt auch, fährst Du die Reifen 8 Jahre so, kommt innen die Karkasse durch und außen hast du noch 3mm Profil.

    Zum Thema Reifendruck, der mein Auto sparsamer macht:


    Ich habe noch was gefunden. Ich bin mal mit meinem Kumpel vor etlichen Jahren mit meiner C-Klasse damals 20km gefahren und das direkt zweimal hintereinander.

    Fahrt war immer 100km/h auf der Autobahn und möglichst sparsam beim Wenden auf den Zubringern.

    Wir hatten etwa 6L/100km. Aber bei der Fahrt mit weniger Druck waren es 0.3L mehr.

    Druck der Reifen war einmal 1.0 und einmal 3.5 Bar.

    Differenz 2.5 Bar, sind 0.012L pro 0.1 Bar oder 0.2% pro 0.1 Bar.

    Fährst Du also mit einem Auto, dass 10l verbraucht, sparen 0.3 Bar mehr 0.06L auf 100km.

    Mit anderen Worten, man versaut sich mit 0.3 Bar viel mehr, als es die 0,06% wert sind.

    Bei 4000€ Treibstoffkosten im Jahr, sind das 16€!!!
    16€ für so eine Differenz der Fahrsicherheit?

    NEVER!

    ;)

    Also. Immer Solldruck.

    Noch ein Feedback:
    Meine Reifen radieren sehr früh, wenn ich flink in einem Kreisel fahre,
    die Bremsen oszillieren, wenn ich leicht bremse,
    bei 140 das besagte Vibrieren auf der Autobahn und
    er war nicht sehr spurtreu.
    Das ganze war bis gestern noch sehr deutlich zu spüren.
    Dann entschied ich an einen Rastplatz raus zu fahren um den Reifendruck von 0.3 Bar über Soll, auf Soll zu verändern.
    ALLES wurde deutlich entschärft und besser.
    Es ist unfassbar wie sensibel der Wagen auf "Setupänderungen" reagiert. Das hatte ich bei keinem anderen Auto davor.

    Ggf. teste ich demnächst mal 0.2 unter Soll. Dank der Reifendruckkontrolle, sollte das jetzt kein Drama sein. Außerdem platzt er ja nicht automatisch deswegen. Er wärmt sich schneller auf, fährt sich innen und außen mehr ab, liefert beim Bremsen eine bessere Performance, aber schwimmt früher auf bei Aquaplaning.

    Nur so als Feedback, ich habe die Vibrationen schon seit Anfang an (63tkm bis heute 172tkm) und es hat sich nichts verändert.
    Ich will damit nur sagen, es wurde nicht schlimmer und mMn ist es kein Schaden, den man beheben muss.
    Das Auto ist halt bauartbedingt sehr undankbar wenn es irgendwo nicht 100% passt.
    Und bei 172tkm gibt es wichtigeres an Wartung, als leichte Vibrationen.

    Gestern bin ich mal "nicht sparsam" gefahren, weil wir nur schnell wo hin mussten.
    Also kein rollen lassen, Gas frühzeitig wegnehmen, 100 wo 100 ist usw.

    Das heftige ist, wenn man im Alltag einfach so mitschwimmt, steigt der Verbrauch um 1.5l

    Also die üblichen 6.3 waren dann eine 7.8
    Ich dachte eigentlich, das die Differenz deutlicher wäre.