Hallo zusammen,
aus aktuellem Anlass hole ich das Thema noch mal vor.
Wie an andere Stelle im Forum geschrieben, konnte ich den Verkäufer (BMW Autohaus) überzeugen noch eine Achsvermessung und Einstellung vorzunehmen. Grund war ein Protokoll vom ADAC ca. 10 Tage nach dem Kauf, das dokumentiert hat, dass die Achsgeometrie aus der Norm ist. Dazu kamen deutlich ungleich abgefahrene Winterreifen. Insb. hinten rechts war der alte Reifen auf der Lauffläche hälftig blank und vorne beidseits die Schulter innen wie außen runter, bei ansonsten noch 4-5 mm Profil. Dazu deutliche Vibrationen bei der Fahrt zwischen 80-160 km/h im Fahrzeugboden und Lenkrad. Soweit zum Fehlerbild.
Ende November nun der Termin bei BMW. Mit folgendem Ergebnis:
2511 BMW Achsvermessung.pdf
Leider konnte ich nicht dabei sein und mir bleibt nur die Werte und das Fahrverhalten zu "deuten"
Die Vibrationen sind besser, aber eben nicht weg. Um die 120 km/h sind noch immer leichte Vibrationen im Lenkrad. Es fehlt der satte, ruhige Lauf über den gesamten Geschwindigkeitsbereich. Geradeauslauf und Rückstellung nach Lenkeinschlag scheinen i.O. Die aufgezogenen Räder wurden vor der Aktion vom Reifenhändler gewuchtet, so das ich diese Fehlerquelle eigentlich ausschließe.
Und das Messprotokoll zeigt an der Vorderachse m.E. sogar eine Verschlechterung bei der max.Diff.Sturz.
Leider kenne ich mich nicht gut genug mit dem Thema aus. Das Ergebnis empfinde ich aber nicht als befriedigend und es beschleicht mich das ungute Gefühl, dass nur das gerade Notwendige gemacht wurde. Oder ich bin einfach zu kritisch / empfindlich?
Daher meine Hoffnung das sich jemand mit dem Thema auskennt, das Messprotokoll lesen und mit dem Fehlerbild abgleichen kann.
Für Eure Meinung wäre ich echt froh und dankbar, um zu entscheiden noch eine Vermessung zu machen oder das Fahrverhalten einfach zu akzeptieren.