Es ergibt technisch und wirtschaftlich keinen Sinn, die Ladeleistung auf sehr niedrig zu setzen (das geht tatsächlich im Fahrzeug über das iDrive-Menü).
Zum Laden gibt es immer einen Grundverbrauch (AC/DC Wandler, ggf. Umwälzpumpe Kühlwasser, Steuergeräte), somit ändert sich nur die verbleibende Ladeleistung für den Speicher, der Rest wird "verbraten".
Erst wenn der Ziel-SOC erreicht ist, fährt das Fahrzeug automatisch die besagten Nebenverbraucher runter. Für den Speicher selbst ist die Ladeleistung vom 230V Ladeziegel sowieso komplett unkritisch...
Die Steckdose selbst sollte fachgerecht installiert und die Kontakte möglichst frei von Korrosion sein, vorzugsweise mit 2,5mm² Zuleitung. Standardantwort zu dem Thema.
Realistisch funktionieren aber auch 1,5mm², der Querschnitt kommt problemlos mit 10A Dauerlast klar, mehr kann der Ladeziegel sowieso nicht.
Nur mit einer Wallbox / großem Mobile-Charger akzeptiert das Fahrzeug die vollen 3,7kW auf einer Phase - das ist dann das Limit des internen AC/DC Wandlers. Hierfür braucht es dann aber eine CEE-Dose (blaue Campingdose = Einphasig, rote Drehstromsteckdose = Dreiphasig). Diese sind für 16A-Dauerlast explizit ausgelegt.