Es ist schon interessant wie sich die Preisgestaltung so entwickelt hat, letztlich sind die letzten Teuerungen aber kaum auf geopolitische Umstaende, noch auf wirtschaftliche Umstaende zurueckzufuehren sondern auf politisch gewollte und ohne Zustimmung des Buergers erwirkte Steuern. Ich arbeite derzeit im Ausland (Kosovo) und hier kostet der Liter Super ca. 1,30 und die haben hier weder Oelquellen, noch Raffinerien, muessen also alles importieren.
Dazu kommen noch Unterschiede zwischen den einzelnen Laendern, der Deutsche glaubt ja oft, dass es uns hier in Oesterreich gut geht, weil der Sprit billiger ist, das mag fuer Vielfahrer zutreffen, jedoch nicht fuer den Normalbuerger da bedingt durch unser Steuersystem die Autos grundsaetzlich schon teurer sind, die jaehrliche Steuer um den Daumen (je nach Motorisierung) zwei- bis viermal hoeher ist als in D und die KFZ Versicherung auch ein gutes Stueck (2 - 3x) teurer ist.
Oder andere Laender, wie zB Italien wo man an schockierende 2 Euro/Liter denkt, aber vergisst, dass die bis 200 PS ueberhaupt keine Steuern auf ihre KFZ zahlen.
Wie australia geschrieben hat, "die die es sich gefallen lassen sind schuld", ist zwar grundsaetzlich richtig, andererseits gibt es auch keine effektive Methode sich dagegen zu wehren. Wahlen? *lol* saemtliche Steuererhoehungen im KFZ Bereich wurden bei uns von den konservativen Parteien mitgetragen und von den Marsmaennchen natuerlich gefeiert.
Elektromobilitaet ist fuer mich derzeit immer noch ein NoGo, erstens sehe ich keine positiven Einfluesse auf die Umwelt, zweitens kosten die guten E-Autos einfach zu viel und drittens sind die Strompreise dermaszen gestiegen, dass es ohnehin fast nur mehr fuer Unternehmen Sinn macht, da E-Autos steuerlich immens gefoerdert werden, damit sie ueberhaupt jemand kauft/least.