Beiträge von AgeC_orange

    Was auch logisch erklärbar wäre
    --> echter Volllastverbrauch bei zudem hoher Drehzahl dürften >>12-15 Liter/100km sein, der Wirkungsgrad des Dieselmotors fällt aufgrund des ungünstigen Lastpunkts schon arg ins Unterirdische.
    Da wäre der Mehrverbrauch analog der geringeren Energiedichte von HVO100 (5-6%) absolut im Zusammenhang erklärbar.

    Jo. Kurze Spritfrage:

    Könnte es sein, dass unterschiedlicher Sprit zu einem abartigen Mehrverbrauch führen kann...mehrere Liter? 340d LCI (2 Jahre, nicht meiner), laut BMW mehrfach geprüft und iO.

    Wir grübeln, woran sowas liegen kann. Haben den Biodiesel-Anteil in Verdacht...

    Kurz gesagt: In Mitteleuropa eher NEIN


    Technisch gesehen kann das nur sein, wenn der Heizwert und die Zündwilligkeit des neuen Treibstoffs MASSIV schlechter sind. Um mehrere Liter (!) Mehrverbrauch zu erzeugen, muss der Treibstoff aber WEIT außerhalb des DIN EN 590 Spezifikation (Bei HVO100 wäre das DIN EN 15940) sein und darf so defacto in der EU nicht verkauft werden.

    Zudem müsste hier auch ein deutliches Leistungsdefizit / stärkeres Dieselnageln feststellbar sein.


    Was der Kollege da getankt haben könnte, lässt sich schwer sagen. Wahrscheinlicher ist eher ein technisches Thema am Fahrzeug selbst, was zu dem Mehrverbrauch geführt hat.

    Selbst 100% FAME / Biodiesel würde nicht zu mehreren Litern Mehrverbrauch führen (Heizwert 37MJ/kg vs. 44MJ/kg --> 16% geringerer Heizwert), bei einem Nominalverbrauch von 7 Litern wäre der zu erwartende Verbrauch dann ca. 8,12 Liter/100km + ggf. 0,2 Liter wegen des schlechteren Zündverzugs.

    Hey zusammen.

    nach dem ich diesen und andere Threads gelesen habe. War meine erste Amtshandlung tatsächlich der Tesafilm Trick. Und was soll ich sagen, es funktioniert perfekt. Problem ist zu 95% weg. Ab und zu auf bestimmten Fahrbahnen gibt es ein extrem leises Pulsieren ( brummen) . Dazu muss das Radio allerdings aus sein. Somit dank der Berichte hier, viel Geld und Ärger gespart. Man muss aber wirklich sehr sauber arbeiten. Nabe und Felge reinigen. Ich brauchte auf einer Seite 2 Lagen und andere Seite 3 Lagen Tesafilm.

    Somit bedanke ich mich sehr bei allen die sich hier beteiligt haben.

    Die Wirkung von Teflon / TESA war bei mir wie das Rad ideal zentriert montieren --> Wirkung hat nur ca. 300km angehalten, danach alles wieder wie vorher...

    Bin auf eure Langfrist-Erfahrungen gespannt

    Die Restlaufstrecke errechnet der Bordcomputer immer aus dem Fahrprofil der letzten 150km - das hat erstmal keinerlei Aussagekraft auf die Kraftstoffqualität unmittelbar nach dem Tanken.

    Mehrverbrauch durch HVO100 kann ich mittlerweile statistisch gut widerlegen (siehe Spritmonitor-Link):

    Verbrauch_HVO.jpg


    Beim Fahren ergeben sich (außer einem leiseren Motorlauf im Kaltstart) keine spürbaren Unterschiede.

    Das Niederdruck-AGR wird aufgrund seiner eingeschränkten Funktionsweise eher selten im Kennfeld genutzt - daher wird der Fehler auch nur selten detektiert.

    Das Ventil scheint bei euch aber mindestens schwergängig zu sein, was durchaus als Defekt vorkommen kann. Ein Tausch oder zumindest Ausbau und Reinigung wäre zwingend notwendig, von selber wird sich der Fehler nicht heilen.


    Das Niederdruck-AGR zweigt Abgase nach dem DPF ab, ist damit also rußfrei und somit "sauber". Zur Funktion gehört auch die Abgasstauklappe im Auspuff, damit durch den generierten Überdruck überhaupt sauerstoffarme Abgase durch das ND-AGR in die Ansaugung vor den Turbolader strömen kann. Das macht das ganze System aber auch wahnsinnig träge - was auch die Fehlererkennung per Steuergerät erschwert. Das geht quasi nur nur gleichbleibender Last (Landstraße / Autobahn) und dem Abgleich mit dem Luftmassenmesser. Daher braucht der Fehler eine Weile, bis er wieder aktiv wird...


    Fahren kann man so völlig bedenkenlos, da geht nix weiter kaputt und merken wird man das auch nicht. Aber die AU wird man so nicht bestehen.

    Nein, der Wandler erzeugt ein völlig ausreichendes Anfahrdrehmoment im Leerlauf, um die Bremse loszureißen (Stichwort Wandlerüberhöhung).
    Wir reden hier i.d.R. ja nicht von vollflächig angerosteten Belägen, sondern durch eher von einer erhöhten Adhäsion durch einen "korrosiven Rand" zwischen Belag und Scheibe.


    Aber ja, der sicherste Weg ist zu prüfen, ob das Thema bei trockenen Bedingungen auch besteht - damit wäre ein ausreichender Beweis erbracht.

    Vermutlich hat sich nur etwas Flugrost auf den Bremsen gebildet, was diesen "Knall" auslöst. Ist bei mir auch ab und zu mal wenn ich "nass" in der Tiefgarage parke.

    Exakt so ist es - macht meiner bei dem Wetter auch gerne mal. Noch schlimmer ist es vor der Waschstraße, wenn man zuvor Felgenreiniger aufgesprüht hat.


    Am extremsten hatten wir es bei unserem Firmen-Tesla, da ist der Kollege nebenan erstmal 2m auf die Seite gesprungen, als wir losgefahren sind. Bremsen können schon höllisch kleben ^^

    Ihr müsst unterscheiden, WO die Temperaturen gemessen werden. Beim Öl gibt es die Temperatur nach dem Öl-Wasser-Wärmetauscher und die Temperatur im Ölsumpf in der Wanne.


    Die Ölsumpftemperatur

    • zeigt die Temperatur des rücklaufenden Öls an
    • Indiz, ob der Motor wirklich durchgewärmt ist
    • Gibt Aufschluss, wie stark das Öl durch Motorlast erwärmt wird (z.B. bei hoher Dauerlast)
    • Bis hier 90-100°C erreicht werden, sind beim Diesel Strecken >20km notwendig, abhängig vom Betriebszustand/Last


    Die Temperatur nach dem Öl-Wasser-Wärmetauscher

    • Entspricht der Öltemperatur im Druckölkreis
    • Gibt Aufschluss, wie heiß das Öl an den Schmierstellen ankommt
    • Die Temperatur steigt hier parallel mit dem Kühlwasser deutlich schneller an, in der Aufwärmphase meist 10-20°C kälter, als das Kühlwasser, im Betrieb sollten die Werte sehr dicht beieinander liegen


    Wie Svenner7 schon richtig sagt, sind die Temperaturen im iKombi maximal entprellt und geglättet. Sonst würden die Werkstätten mit besorgten Kunden überflutet werden, weil die Temperaturen natürlich NIE konstant 90°C haben, wie die festgetackerte Temperaturanzeige im Armaturenbrett suggeriert. Auch die Öltemperaturen sollen natürlich nicht verunsichern, weil es besonders im Internet Experten gibt, welche sofort den Motortod heraufbeschwören, wenn das Öl nicht im Temperaturfenster 90-110°C liegt (was totaler Schwachsinn ist).


    Ich schaue aber auch regelmäßig meine Werte mit BimmerLink an, Ingenieurskrankheit ^^