Beiträge von smc_stefan

    Naja, ich möchte Dir Deinen Glauben nicht nehmen lieber Klaus, aber es lohnt sich, die Hintergründe solcher "Schlagzeilen" zu ergründen. Dazu kann man sich auch einfach mal die Argumente der Gegenseite anhören und überprüfen. :rolleyes: Aber Vorsicht, es kann den Glauben an unsere Qualitätsmedien erschüttern. ;)

    Ich kann nur soviel sagen ... hätten wir noch unsere AKWs, Güterverkehr zu Großteilen auf die Schiene verlagert (wie in Österreich und der Schweiz) und Nordstream I+II sowie die russischen Ölpipelines in Betrieb ... wir bräuchten uns um diesen Nahost-Konflikt bzgl. seiner wirtschaftlichen Auswirkungen auf uns keine so großen Sorgen machen und es würde Deutschland generell wirtschaftlich sehr gut gehen. Da das nicht gewollt ist, gehen wir jetzt eben den Weg durchs "Tal der Tränen".


    Und um zum Thema zurückzukommen ... gestern getankt bei Aral 2,679 € für den Liter Premium Diesel. 102er Benzin kostete 2,489 €/L, der "normale Diesel" 2,269 €/L. Kann man keinem mehr erklären, wo diese Mondpreise herkommen, besonders, warum jetzt plötzlich der Diesel (so viel) teurer ist als Benzin. 8|

    PS: Auf der BAB habe ich nen Dicken gezeigt bekommen ... von jemandem, der scheinbar nicht schneller als 200 fahren wollte. :evil: Das war es mir wert! :D

    Da picke ich mir doch dreist ein Argument heraus:

    Ja, Österreich hat ca. 27 - 30% des Gütervekehrs auf der Schiene (im Vergleich gefahrener Kilometer), AKW hatten wir nie, naja, wir haben schon eines, aber das wurde nach der Fertigstellung nie in Betrieb genommen, dafür kann man heute bei Führungen bis in die Brennkammer gehen, da im gesamten AKW keine Strahlung ist.


    Aber auch das hat uns nicht vorwärts gebracht, man hat politisch Brücken eingerissen, die uns heute teuer kommen, als Beispiel nenne ich mal billiges Öl aus Libyen aber viele andere Dinge spielen da mit rein.


    Bei uns kostet Super 95 derzeit um die 1,80, Diesel um die 2,10 aber die große Keule kommt wahrscheinlich morgen, wenn die Spritpreise wieder angehoben werden dürfen.

    Ja, Sprit ist bei uns (noch) billiger als bei euch ABER man vergisst dabei gerne, dass bei uns die Steuern und Versicherungen auf KFZ WESENTLICH höher sind als in Deutschland, insgesamt werden wir noch mehr abkassiert als ihr.

    Ich würde sofort mit euch tauschen, wir zahlen beim Neuwagen mehr, da wir eine Steuer namens Normverbrauchsabgabe haben, zahlen mehr jährliche Steuern als ihr fürs Auto (je nach Leistung gleich mal 3 - 6 mal so viel) und die Versicherung ist auch teurer bei uns. Insgesamt fahrt ihr noch wesentlich billiger als wir.

    Eben. Glücklicherweise kann man die Kosten als Verbraucher beeinflussen, etwa durch geschickte Auswahl der Tankzeiten und die Anschaffung energieffizienter Fahrzeuge. Wenn man das Auto mal stehen lässt und und läuft, Fahrrad fährt oder öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, kann man die Verarscher auch auflaufen lassen.

    Bedingt, sehr bedingt. Der gewerbliche Güterverkehr saugt hier auch einiges vom Markt auf.

    Das letzte mal als der Konsument wirklich Einfluss auf die Spritpreise hatte, war der erste Lockdown, zumindest in Österreich. Damals kostete der Liter bei uns ca. € 1,-

    Alles aber nur weil quasi keiner mehr tankte, nicht weil Einzelne hie und da zu Fuß gingen.

    Ein Klassiker in der Preisgestaltung:

    - Trotz billig eingekauftem Rohöl geht der Preis des Endproduktes sofort rauf, weil der Ölpreis steigt

    - Sinkt der Ölpreis, wird das nicht sofort weitergegeben, da der Sprit an der Tanke ja mit dem teuren Öl produziert wurde, so die Logik der Ölkonzerne


    Ist einfach eine legale Verarsche, die von der Politik mitgetragen wird, da man damit gut steuern einnehmen kann.

    Jop, US Wasserschäden sind auch ein Klassiker, Salvage Title in den USA, sehen von außen aus wie neu und dann kommen mit der Zeit die Probleme von Elektrik über Elektronik bis zur Fäulnis.

    Grundsätzlich kann ich nur empfehlen, bei US Fahrzeugen IMMER die FIN/VIN anfordern, das Fahrzeug dann mit der FIN in Kombination mit "Salvage Title" und/oder "auction" im Internet suchen und wenn man erwägt es zu kaufen, dann auch noch ein Carfax zu machen. So lässt sich die Historie innerhalb der USA halbwegs nachvollziehen.

    das ist ja n pille palle schaden. wenn ich sehe was mat armstrong repariert.

    da hätte ich keine bauchschmerzen.

    Das musst du natürlich selbst beurteilen, der übliche Weg dieser Fahrzeuge ist jedoch, dass sie in den USA mit Salvage Title ersteigert werden, weshalb sie so billig im Einkauf sind. Dann gehen sie nach Litauen oder Polen, wo sie gerichtet werden. Wie hoch die Qualität der Reparatur ist, zeigt sich dann halt erst wenn man mit der Karre fährt. Ist bei US Cars seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten eine gängige Methode.


    Ich würde solche Fahrzeuge jedenfalls immer meiden.

    Ich würde aufgrund des Wetters auch eher an "klebrige" Beläge aufgrund Salz und Schmutz tippen.

    Weder der Startertausch, noch Achsvermessung oder Klimaservice haben Einfluss auf die Auto-Hold Funktion.