Das Auto ist jeglichen Umwelteinflüssen, Erschütterungen usw. ausgesetzt. Die einzig vernünftige und dauerhafte Verbindung ist Lǒten und Isolation mit Schrumpfschlauch. Stromdiebe und Pressverbindungen können irgendwann Probleme verursachen die bei der Fehlersuche “Nerven kosten”
Bei den Stromdieben hast du völlig recht, die sind absoluter Fraglich. Beim Löten liegst du aber falsch, das hat im Auto tatsächlich mehr und mehr ausgedient. Nach offiziellen Standards wie der DIN EN 60352-2 oder der weltweiten Kabelbaum-Norm IPC-A-620 sind gelötete Leitungen bei Erschütterungen sogar als Defekt klassifiziert, weshalb auch Werksnormen von VW oder Mercedes das verbieten. Das Lötzinn macht das flexible Kabel nämlich starr, wodurch durch die ständigen Vibrationen eine Sollbruchstelle entsteht und das Kupfer bricht. Beim erzeugen einer ordentlichen Lötstelle gibt es einfach zu viele Fehlerquellen. Der derzeitige Stand der Technik ist professionelles Crimpen, weil es eine gasdichte, vibrationsfeste Verbindung erzeugt. Zusammen mit einem Schrumpfschlauch mit Innenkleber gegen Feuchtigkeit ist das die einzig dauerhafte Methode, die wirklich hält. Standardisiertes Crimpen hat viel weniger Fehlerquellen für den Anwender. Wo du Recht behälst, ist das die Norm Erlaubt nachträglich auf Platinen zu löten.
Habe ich vielleicht etwas übersehen?