Beiträge von JMX

    Beim Strom genau anders herum und dabei ist es heute schon verdammt teuer. Wer nicht preiswert über die eigen PV-Anlage laden kann, zahlt an den (Schnell)ladern horrende Preise.


    Da ich ja seit kurzem i5 fahre, möchte ich zum Thema Kraftstoffkosten mal einen Denkanstoß geben:


    Mein aktueller Verbrauch bei Kurzstrecke und Kälte - 2 kleine Kinder, Kita, Schule und auf Arbeit - bin ich bei 22 kWh/100km worstcase…eher niedriger. EnBW & Aral Pulse Schnellader wollen 59&62C/kwh. Macht also 13,5€ auf 100km. Mit einem 3L Diesel bist Du bei der Nutzung mind bei 9L/100km. Bei aktuell 2.25€ pro Liter bist du bei über 20€ auf 100km. Ich hab aber eine Wallbox daheim 38C/kwh …kosten mich also 100km etwa 8,30€. Pro Woche fahre ich 250km und stecke 1x das Kabel an (20-80%)…nie mehr an die tanke fahren und mir die Hände an der Zapfpistole dreckig machen.


    Klar, steht und fällt das Thema mit dem Preis des anzuschaffenden Autos. Ich hatte viel verglichen und eigentlich war der Elektro schon raus aus der Wahl, da er Alter-, Kilometer- & Ausstattungsbereingt einfach viel teuerer war als ein vergleichbarer Verbrenner. Ich hab aber durch etwas Glück ein Angebot gefunden, wo beim i5 die monatliche Belastung exakt auf der Höhe des gleich ausgestatteten verbrenner-G60 ist.


    So spare ich nun in meinem Fahrprofil ca. 100€ Kraftstoffkosten pro Monat, bekomme pro Jahr 400€ THG-Prämie wieder und zahle keine kfz-Steuer. Bremsenverschleiß ist nahezu nicht vorhanden und die Wartungen bei BMW kosten nur etwa 60%. Billiger fahre ich keinen G60. Sowohl bei meiner kurzen Leasingzeit, als auch bei einer Haltedauer von 8 Jahren. Alles mehrfach durchgerechnet. Klar, kann in 8 Jahren der Elektro nur noch 15.000€ wert sein, während der vergleichbare verbrenner vielleicht 20.000€ wert ist…aber wer weiß das schon.


    Ich wollte das lediglich mal schreiben, vielleicht ist es ja für den ein oder anderen, der vor einem Autokauf steht, doch interessant, mal einen Gedanken daran zu verschwenden. Ich kann es nur empfehlen und habe den Umstieg nicht bereut.

    Mal ganz was Anderes:


    Eventuell wurde vom Vorbesitzer am Auto Hand angelegt? Ich denke dabei an so eine Gaspedal-Tuningbox - oder womöglich ein schlechtes Tuning drauf?


    Vielleicht kannst du bei BMW mal die aktuelle Software drauf spielen lassen, schaust im Motorraum mal an allen Sensoren ob da irgendwo was dazwischen klemmt was da nicht hingehört …und schau dir vielleicht auch mal den Zustand der Batterie und Laderegelung an.

    Klingt für mich wie häufige Regeneration bzw. ein Problem mit dem DPF. Wieviel KM hat er denn runter? Bist du mit ihm zuletzt viel Kurzstrecke gefahren? Wenn er dauerhaft (versucht) zu regenerieren und es nicht zum Abschluss kommt, zählt er logisch den Intervall vom Ölwechsel runter - es gibt ja immer Kraftstoffeintrag ins Öl. Würde auch zum ständigen Nachlaufen des Lüfters passen.

    Also wenn man von unten wirklich nichts sehen kann, sind 500€ ein sehr fairer Kurs. Ein Profi demontiert nämlich den zu bearbeitenden Teil, öffnet das Rohr oder den Dämpfer von oben, ändert entsprechend die Dinge im Inneren und macht dann wieder alles zu. Und man muss auch gut schweißen können … und die Schweißnähte dann wieder entfernen. So ist nämlich sichergestellt, dass selbst jemand vom Fach unter dem Auto nichts sehen kann und auch beim Umfassen des oberen Teils des Rohrs/Dämpfers keine Schweißnähte spürt. Da kommen schon einige Handgriffe zusammen.

    Wir haben das damals bei meinem F82 an den Sekundärkats gemacht, da musste die ganze Auspuffanlage runter. Ich konnte zugucken, dass war schon ein immenser Aufwand. Aber das Ergebnis war sehr gut :P

    Ich hatte ja lange mit einem G61 520i geliebäugelt…für mich und meine Wege mehr als ausreichend mit über 200 Pferden.


    Aber nachdem ich gelesen habe, dass die Luftfederung an der Hinterachse nur den PHEV und den Vollelektrischen vorbehalten ist …und damit der 520i/d entsprechend Federn an dieser Stelle hat, war ich raus.


    Für mich kommt damit nur der 530e infrage. Aber als Jahreswagen mit guter Ausstattung ist er mir noch zu teuer.

    …Ein Privatverkauf ist immer schwierig bei einer Preisvorstellung jenseits von 20000 Euro. Typische Gebrauchtwagenkäufer sind bei solchen Summen raus…

    Da dieses Argument jetzt hier schon mehrmals kam, muss ich dazu noch was schreiben: kenne ich tatsächlich von mir und meinem gesamten Bekanntenkreis so nicht und sogar eher das Gegenteil.


    Ich kaufe gerne privat, egal welche Preisregion. Da lassen sich gerade oberhalb 40k mal schnell 5k ggü. ähnlichen Händlerangeboten sparen. Und das Auto wird dadurch nicht schlechter. Im Gegenteil. Privatpersonen sind typischerweise zu den Autos sehr aussagefähig und kennen die Details. Verkäufer beim Händler hingegen wollen emotionslos verkaufen. Und zudem können die das auch noch sehr gut - machen sie ja jeden Tag. Privatpersonen kann man mit geschickten Fragen nämlich ausfragen …das kannst du bei Händlern vergessen. Und da kann man dann nämlich auf sein Bauchgefühl hören. Und das ist mit etwas Menschen- und Materialkenntnis gar nicht so schwer. Ich hab schon viele Fahrzeuge (auch oberhalb 60k) privat verkauft und es war immer alles tadellos. Und mein Bauchgefühl hat mich noch nie getäuscht. Ja - klar …100% Sicherheit hat man nie. Auch nicht beim Neuwagen. Ob du 40k beim Händler oder privat lässt, macht wirklich nur einen Unterschied bei kapitalen Schäden…Aber wie wahrscheinlich ist das bei 5ern, welche (scheckheft-) gepflegt und nur 3-5 Jahre alt sind?

    Und was auch noch schön ist - das hat mich bisher immer sehr gefreut: Privatpersonen mit solchen teuren Autos heben meist jede Dokumentation auf. Da bekommst du beim Kauf einen ganzen Ordner voll Rechnungen und HU-Berichten dazu. Sowas fliegt beim Händler wegen Datenschutz direkt in den Müll und die schöne Historie zum anfassen für die Zukunft ist dahin.