…Ein Privatverkauf ist immer schwierig bei einer Preisvorstellung jenseits von 20000 Euro. Typische Gebrauchtwagenkäufer sind bei solchen Summen raus…
Da dieses Argument jetzt hier schon mehrmals kam, muss ich dazu noch was schreiben: kenne ich tatsächlich von mir und meinem gesamten Bekanntenkreis so nicht und sogar eher das Gegenteil.
Ich kaufe gerne privat, egal welche Preisregion. Da lassen sich gerade oberhalb 40k mal schnell 5k ggü. ähnlichen Händlerangeboten sparen. Und das Auto wird dadurch nicht schlechter. Im Gegenteil. Privatpersonen sind typischerweise zu den Autos sehr aussagefähig und kennen die Details. Verkäufer beim Händler hingegen wollen emotionslos verkaufen. Und zudem können die das auch noch sehr gut - machen sie ja jeden Tag. Privatpersonen kann man mit geschickten Fragen nämlich ausfragen …das kannst du bei Händlern vergessen. Und da kann man dann nämlich auf sein Bauchgefühl hören. Und das ist mit etwas Menschen- und Materialkenntnis gar nicht so schwer. Ich hab schon viele Fahrzeuge (auch oberhalb 60k) privat verkauft und es war immer alles tadellos. Und mein Bauchgefühl hat mich noch nie getäuscht. Ja - klar …100% Sicherheit hat man nie. Auch nicht beim Neuwagen. Ob du 40k beim Händler oder privat lässt, macht wirklich nur einen Unterschied bei kapitalen Schäden…Aber wie wahrscheinlich ist das bei 5ern, welche (scheckheft-) gepflegt und nur 3-5 Jahre alt sind?
Und was auch noch schön ist - das hat mich bisher immer sehr gefreut: Privatpersonen mit solchen teuren Autos heben meist jede Dokumentation auf. Da bekommst du beim Kauf einen ganzen Ordner voll Rechnungen und HU-Berichten dazu. Sowas fliegt beim Händler wegen Datenschutz direkt in den Müll und die schöne Historie zum anfassen für die Zukunft ist dahin.