Meine innerliche Bequemlichkeit sagt: hoffentlich. Der Verstand sagt: hoffentlich nicht. Und dabei bin ich nicht mal Grünwähler ![]()
Spritpreise an Tankstelle
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Alleine die Kriege machen alle unsere Bemühungen, das Klimaziel zu erreichen, zunichte. Also das Argument würde ich mal weglassen.
Solange der Mensch nicht in der Lage ist, dauerhaft friedlich zusammen auf unserer Erde zu leben, ist alles andere „nice-to-have“
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Es ist immer einfach, auf andere, auf politische Großlagen oder auf Ereignisse außerhalb des eigenen Einflussbereichs zu zeigen. Genau darin liegt jedoch das Problem: Wer Klimaschutz nur unter perfekten Rahmenbedingungen für sinnvoll hält, entzieht sich letztlich der eigenen Verantwortung. Der Verweis auf Kriege dient dann weniger der Analyse als vielmehr der Rechtfertigung, selbst nichts oder weniger verändern zu müssen.
Klimaschutz bedeutet nicht, dass einzelne Maßnahmen die Welt alleine retten – sondern dass jeder Akteur im eigenen Verantwortungsbereich konsequent handelt. -
So bitter das ist: Größere Kriege haben zwar große CO2 Emissionen, aber...
Der Mangel an Dünger durch die Sperrung der Straße von Hormus könnte da einen großen "positiven" Einfluss auf die CO2 Bilanz haben, wenn da eine große Hungersnot beginnt.
Auch wenn Russland irgend wann wieder das Schwarze Meer kontrolliert und ein paar Ukrainische Weizenfrachter versenkt, hätte das das Potential dazu.
Wir sind zwar reich genug, dass wir uns nur über steigende Preise ärgern, in armen Ländern kann das aber wirklich verehrende Folgen für die Menschen haben (und damit paradoxerweise die CO2 emissionen reduzieren).
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Alle Steuern auf Kraftstoff zu streichen ist weder finanzierbar noch realistisch. Spätestens seit den Ölkrisen der 70er/80er weiß man: Knappheit lässt sich nicht wegsubventionieren, sie erzwingt Anpassung. Heute kommt hinzu, dass Deutschland und die EU rechtlich verbindliche Klimaziele haben – sinkender fossiler Verbrauch ist keine Option, sondern Vorgabe. Steuern einfach abzuschaffen würde Abhängigkeiten verfestigen, Emissionen belohnen und massive Haushaltslöcher reißen.
Und nein, es ist nicht so, dass mich das freut – eine Tankkarte vom Arbeitgeber habe ich auch nicht. Aber generell geht mir dieses ständige Geschrei nach dem Staat und die sinkende Eigenverantwortung auf den Nerv. Ja, bestimmte Schlüsselindustrien brauchen gezielte Unterstützung. Aber pauschale Gießkanne für alle? Das ist weder sinnvoll noch nachhaltig.
Na das ist ja prinzipiell schon richtig und sehr vernünftig.
Für Anpassung und Eigenverantwortung braucht es aber Optionen und Handlungsspielraum. Nur den haben viele nicht mehr, weil sie inzwischen mit leeren Taschen buchstäblich mit dem Rücken an der Wand stehen.
Subventionen kosten immer Geld und sind nicht nachhaltig. Dann wäre es doch wenigstens richtig, wenn sie bei der Bevölkerung ankommt um ihnen etwas Handlungsoptionen zu geben, zumal sie hinterher die Rechnung dafür eh zahlen. Und nicht bei Konzernen und Lobbygruppen.
Gleichzeitig wird dann vorgehalten das die arbeitende Bevölkerung faul ist, mehr und länger arbeiten soll und Krankheit auch ein Luxus ist, der nicht mehr bezahlt werden soll.
Mh ist vielleicht nicht sehr geschickt und motivierend die Leute zu beschimpfen und für dumm zu verkaufen.
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Alle Steuern auf Kraftstoff zu streichen ist weder finanzierbar
Du irrst! Das Geld lässt sich an anderen Stellen prima einsparen! ..... Entwicklungshilfe zbsp Indien... die berühmten fahrradwege.....der Bettler würd auch nix mehr bekommen....
Geld ist genug da, nur die Ausgaben gehören mal genau betrachtet (hmmm, das muss übrigens jeder Haushalt in D machen.... nix Sondervermögen)
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Es ist immer einfach, auf andere, auf politische Großlagen oder auf Ereignisse außerhalb des eigenen Einflussbereichs zu zeigen. Genau darin liegt jedoch das Problem: Wer Klimaschutz nur unter perfekten Rahmenbedingungen für sinnvoll hält, entzieht sich letztlich der eigenen Verantwortung. Der Verweis auf Kriege dient dann weniger der Analyse als vielmehr der Rechtfertigung, selbst nichts oder weniger verändern zu müssen.
Klimaschutz bedeutet nicht, dass einzelne Maßnahmen die Welt alleine retten – sondern dass jeder Akteur im eigenen Verantwortungsbereich konsequent handelt.Das Problem ist deutlich simpler ... moralische Bewertungen für eine staatliche Ausrichtung EINdeutig ansetzen (dann wird es in Schland so richtig dunkel) ODER - was ich befürworte - komplett weglassen! Wie Helmut Schmidt schon sagte: "Staaten haben keine Freunde, sondern nur eigene Interessen!"
Öl und Gas aus Russland ist über Pipelines die umweltfreundlichste und presiwerteste Methode für diese Energien. Wir können uns ja breit aufgestellt eindecken, aber die günstigsten Quellen auszuschließen, so blöd kann einer alleine nicht sein.
Energierohstoffe gehören auch nicht an die Börse, sondern über staatliche Verträge mit stabilen Preisen bereitgestellt. Wenn man über einen "Industriestrompreis" debattiert, zeigt das nur eins ... Strom ist für ALLE zu teuer! Warum sollte eine Firma subventioniert werden und der Privatmann zahlt mehr?
Atomkraft im eigenen Land war jahrelang die sicherste weltweit. Punkt. Also her damit!Und generell sollten "Klimaziele" an echter Wissenschaft ausgerichtet werden. Ich kann diesen ganzen Unsinn vom "menschengemachten Klimawandel" nicht mehr hören, genauso wenig wie den Quark des "pösen Russen". Solange dieser mediale Mist durch die Hirne geistert, wird das hier eh nichts mehr. Man merkt es halt immer wieder ... Deutsche halten sich für Gutmenschen und den Rest der Welt für etwas bescheuert. Leider ist es genau andersherum. Und wie der Dieter B. treffend formulierte: "Versuche mal einem Bekloppten klar zu machen, dass er bekloppt ist."

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Öl und Gas aus Russland ist über Pipelines die umweltfreundlichste und presiwerteste Methode für diese Energien. Wir können uns ja breit aufgestellt eindecken, aber die günstigsten Quellen auszuschließen, so blöd kann einer alleine nicht sein.

Naja, wir haben Russland immer Weltmarktpreise bezahlt - also deutlich mehr als die Chinesen oder die Inder den Russen bezahlen. Daher war da nur für die Russen die Gewinnspanne riesig und wir haben da nie wirklich schnäppchen gemacht.
Was noch oft als günstig beworben wird sind die AKWs, das gilt aber nur, wenn der Staat den Bau und die Wartung und die Entsorgung des Mülls übernimmt - also auch teuer.
Das einzig dauerhaft günstige wären die EEs, die hat man aber 20 Jahre lang nicht richtig ausgebaut und daher ist das nur günstig für die, die es sich selbst auf das Dach gebaut haben. Da gibt es einige Wissenschaftler, die davon ausgehen, dass der Strom langfristig so günstig werden kann, dass sich in dünner besiedelten Gegenden der Welt gar kein Stromnetz mehr lohnt.